=pod

=head1 NAME

HTML::Embperl_ - Erstellen dynamischer Websites mit Perl

=head1 SYNOPSIS

=head1 DESCRIPTION

I<Embperl> ist ein Perlmodul welches es erlaubt beliebigen Perlcode
in HTML Dokumente einzufügen.

Wenn Sie mehr als eine einzelne Webseite erstellen, sollten Sie auch
einen Blick auf L<"perldoc EmbperlObject"|"EmbperlObject.pod">  werfen,
welches es erlaubt Websites aus wiederverwendbaren Objketen zusammenzusetzen.
Zusätzlich erlaubt es L<"perldoc HTML::Embperl::Mail"|"Mail.pod"> die
resultierenden Seiten per EMail zu verschicken.

=head1 Aufrufen/Konfigurieren von Embperl

=head2 mod_perl Konfiguration

Um I<HTML::Embperl> als content handler unter I<mod_perl>
laufen zu lassen, sind folgende Zeilen in der Apache Konfigurationsdatei F<httpd.conf> nötig:


Beipiel für Apache B<httpd.conf>:


    SetEnv EMBPERL_DEBUG 2285

    <Location /embperl/x>
        SetHandler  perl-script
        PerlHandler HTML::Embperl
        Options     ExecCGI
    </Location>


Diese Konfiguration bewirkt, dass I<mod_perl> I<Embperl> für
alle Dateien, die im Unterverzeichnis, das mittels der URI <l>/embperl/x</l>
angesprochen wird, liegen, als content handler aufruft. I<Embperl>
kann dann die Datei entsprechend bearbeiten und das Ergebnis zum Browser
schicken.


Eine andere Möglichkeit ist, alle Dateien mit einer bestimmten Endung
von Embperl bearbeiten zu lassen. Eine Konfiguration dafür würde wie folgt
aussehen:


    SetEnv EMBPERL_DEBUG 2285

    <Files *.epl>
        SetHandler  perl-script
        PerlHandler HTML::Embperl
        Options     ExecCGI
    </files>

    AddType text/html .epl

B<HINWEIS>: Wenn I<mod_perl> mit C<USE_DSO> übersetzt ist, darf I<Embperl> B<nicht>
beim Starten des Server geladen werden!

=head2 Andere Arten Embperl zu nutzen


Embperl kann ebenso von der Befehlszeile aus aufgerufen werden oder
als normales CGI Skript ausgeführt werden. Weiterhin können
andere Perlprogramme oder -module es direkt aufrufen.


Der Aufruf von der Befehlszeile sieht folgendermaßen aus (erste Zeile Unix, zweite Zeile Windows): 



C<embpexec.pl [-o outputfile] [-l logfile] [-d debugflags] htmlfile [query_string]>

C<embpexec.bat [-o outputfile] [-l logfile] [-d debugflags] htmlfile [query_string]>


=over 4

=item B<htmlfile>

Datei welche von Embperl bearbeitet werden soll.

=item B<query_string>

Optional. Hat die selbe Bedeutung wie die Umgebungsvariable
B<QUERY_STRING> eines CGI Skripts.  B<QUERY_STRING> beinhaltet alles
nach dem ersten "?" in der URL. B<query_string> sollte URL kodiert sein.
Default ist kein query_string.

=item B<-o outputfile>

Optional. Gibt den Dateinamen an, in den das Ergebnis geschrieben wird.
Default ist die Standardausgabe.

=item B<-l logfile>

Optional. Name der Logdatei. Default ist C</tmp/embperl.log>.

=item B<-d debugflags>

Optional. Gibt an, welche Debuginformationen  in die Logdatei
geschrieben werden. (siehe L<"EMBPERL_DEBUG"> für mögliche Werte)

=back

Um I<Embperl> als B<CGI Skript> zu nutzen, müssen Sie die Datei
C<embpcgi.pl> (bzw. C<embpcgi.bat> unter Windows) in Ihr CGI
Verzeichnis kopieren (oft C</cgi-bin>). Zur Benutzung mit FastCGI
zusammen, verwenden Sie die Datei embpfastcgi.pl.
Zum Aufrufen verwenden Sie die URL

 http://www.domain.de/cgi-bin/embpcgi.pl/uri/ihres/embperl/dokuments

Die extra Pfadinformationen die C<embpcgi.pl> übergeben werden, geben
dabei den Ort des Embperl Dokuments an.

Unter Apache kann C<embpcgi.pl> auch als Handler definiert werden:

    <Directory /pfad/zu/ihren/embperl/dokumenten>
    Action text/html /cgi-bin/embperl/embpcgi.pl
    </Directory>

B<HINWEIS 1> Die Datei embpexec.pl darf aus Sicherheitsgründen nicht mehr als
CGI Skript genutzt werden!

B<HINWEIS 2>: Um die Sicherheit von CGI Skripten sicher zustellen, empfiehlt es sich
mittels L<EMBPERL_ALLOW> den Zugriff zu beschränken.


=head2 Embperl aus Embperl Dokumenten oder anderen Perl Programmen/Modulen aufrufen

Die Funktion C<Execute> kann genutzt werden, um I<Embperl> aus anderen
Perlmodulen oder -programmen aufzurufen. Ebenso ist es möglich andere
Dokumente (z.B. Kopf- oder Fußzeilen) in Embperlseiten einzufügen.

Die Kurzform müssen lediglich Dateinamen und ggf. Parameter für das
aufzurufende Dokument als Argumente angegeben werden:

  Execute ($filename, @params) ;

Die Langform erwartet eine Referenz auf einen Hash als Argument:

  Execute (\%params) ;

Die Kurzform entspricht folgendem Aufruf in der Langform:

  Execute ({inputfile => $filename,
            param     => \@params}) ;

Parameter für die Langform sind:

=over 4

=item B<inputfile>

Mittels C<inputfile> wird die Datei angegeben, die
von I<Embperl> bearbeitet werden soll. Ist der Parameter C<input>
ebenso vorhanden, sollte C<inputfile> einen eindeutigen Namen
spezifizieren. Jedesmal wenn I<Embperl> den selben Namen sieht, geht es davon
aus, daß die Quelle die selbe ist und verwendet den selben Packagenamen,
sowie compiliert die Perlteile nur wenn C<mtime> sich ändert oder
undefiniert ist.

=item B<sub>

Ruft die durch diesen Parameter angegebene Funktion auf (siehe auch [$ B<"sub"> $]).
Momentan muß
die Funktion entweder in der selben Embperldatei definiert sein oder 
die Embperldatei muß vorher importiert worden sein.

=item B<input>

Referenz auf einen Skalar, welcher den Quellentext enthält. B<inputfile>
sollte ebenso angegeben werden, um die Quelle zu benennen. Der Name
kann dabei beliebiger Text sein.

=item B<mtime>

Zeitpunkt der letzten Änderung des Quellentextes. Der Quellentext
wird nur dann neu übersetzt, wenn sich B<mtime> ändert oder wenn
B<mtime> C<undef> ist.


=item B<outputfile>

Datei, in die die Ausgabe geschrieben wird. Ist keine Datei angegeben,
wird die Standardausgabe benutzt.

=item B<output>

Referenz auf einen Skalar, in welchen die Ausgabe geschrieben werden soll.

=item B<import>

Ein Wert von Null veranlasst I<Embperl> die Seite nicht auszuführen, sondern alle
darin enthaltenen Funktionen zu definieren. Dies ist nötig, um sie mittels des
B<sub> Parameters der Execute Funktion aufrufen zu können oder als Vorbereitung
für einen späteren Import.

Ein Wert von Eins veranlasst I<Embperl> die Seite nicht auszuführen, sondern alle
darin enthaltenen Funktionen zu definieren B<und> diese in das aktuelle Package zu importieren.

Siehe auch C<[$ sub $]> Metacommand.


=item B<cleanup>

Dieser Wert gibt an, ob and wann das "Cleanup" des Packages ausgeführt werden soll.
(Siehe auch L<"Variablen Gültigkeitsbereich und Cleanup">)

=over 4

=item B<cleanup = -1>

Es wird kein Cleanup ausgeführt.

=item B<cleanup = 0> oder nicht spezifiziert

Unter I<mod_perl> wird das Cleanup erst ausgeführt, B<nachdem> die Verbindung zum
Client beendet wurde, auch wenn C<Execute> mehrfach während eines
Request aufgerufen wird.

In allen anderen Fällen wird das Cleanup sofort ausgeführt.

=item B<cleanup = 1>

Cleanup wird sofort ausgeführt.

=back

=item B<param>

Eine Referenz auf ein Array, um dem aufgerufenen Dokument Parameter zu übergeben.


 Beispiel:

    HTML::Embperl::Execute(..., param => [1, 2, 3]) ;
    HTML::Embperl::Execute(..., param => \@parameters) ;

Über das Array C<@param> kann die aufgerufene Seite auf die Parameter zugreifen.
Siehe F<eg/x/Excute.pl> aus der Embperl Distribution für ein detailliertes Beispiel.

=item B<ffld and fdat>

Kann benutzt werden, um die beiden Embperlvariablen L<@ffld> und L<%fdat> zu setzen.

=item B<firstline>

Gibt die erste Zeilennummer der Quellendatei an (Default: 1)

=item B<options>

Wie L<"EMBPERL_OPTIONS"> (siehe unten), außer für Cleanup.

B<HINWEIS:> B<optDisableFormData> sollte gesetzt werden, wenn die Formulardaten
eines B<POST> Request bereits von der Standardeingabe eingelesen wurden, ansonsten
versucht C<Execute> die Daten ein zweites Mal einzulesen, was dazu führt, das der Request
hängt.

=item B<debug>

Wie L<"EMBPERL_DEBUG"> (siehe unten).

=item B<escmode>

Wie L<"EMBPERL_ESCMODE"> (siehe unten).

=item B<package>

Wie L<"EMBPERL_PACKAGE"> (siehe unten).

=item B<virtlog>

Wie L<"EMBPERL_VIRTLOG"> (siehe unten). Wenn B<virtlog> gleich B<uri> ist, wird
die Embperl Logdatei gesendet.

=item B<allow (ab 1.2b10)>

Wie L<"EMBPERL_ALLOW"|"EMBPERL_ALLOW (ab 1.2b10)"> (siehe unten)

=item B<path (ab 1.3b1)>

Wie L<"EMBPERL_PATH"|"EMBPERL_PATH (ab 1.3b6)"> (siehe unten)

=item B<uri>

Die URI des Request. Wird nur für Virtlog Feature benötigt.

=item B<compartment>

Wie L<"EMBPERL_COMPARTMENT"> (siehe unten).

=item B<input_func>

Wie L<"EMBPERL_INPUT_FUNC"> (siehe unten).
Zusätzlich ist es möglich eine Codereferenz anzugeben, die entsprechende
Funktion wird dann als Eingabefunktion aufgerufen. Ebenso ist die Angabe
einer Arrayreferenz möglich, wobei das erste Element dann die Codereferenz
enthält und alle weiteren Elemente als Parameter der Funktion übergeben werden.

=item B<output_func>

Wie L<"EMBPERL_OUTPUT_FUNC"> (siehe unten).
Zusätzlich ist es möglich eine Codereferenz anzugeben, die entsprechende
Funktion wird dann als Ausgabefunktion aufgerufen. Ebenso ist die Angabe
einer Arrayreferenz möglich, wobei das erste Element dann die Codereferenz
enthält und alle weiteren Elemente als Parameter der Funktion übergeben werden.

=item B<cookie_name>

Wie L<"EMBPERL_COOKIE_NAME"> (siehe unten).

=item B<cookie_path>

Wie L<"EMBPERL_COOKIE_PATH"> (siehe unten).

=item B<cookie_domain>

Wie L<"EMBPERL_COOKIE_DOMAIN"> (siehe unten).

=item B<cookie_expires>

Wie L<"EMBPERL_COOKIE_EXPIRES"> (siehe unten).

=item B<errors>

Erwartet eine Referenz auf ein Array. Nach der Rückkehr der Funktion enthält das Array
alle Fehlermeldungen der aufgerufenen Seite, soweit welche aufgetreten sind.

=item B<object> (ab 1.3.1b1)

Erwartet einen Dateinamen und liefert eine Hashreferenz zurück, die in das 
Package der Datei "geblessed" ist, d.h. die Hashreferenze kann dazu genutzt
werden, um Funktionen die in der Datei definiert sind, also Methoden
aufzurufen. Zusätzlich kann durch den C<isa> Parameter (siehe unten) eine
Vererbungshierachie zwischen Embperlseiten aufgebaut werden. Außerdem ist
es möglich in dem Hash Objektdaten zu speichern.

  Beispiel:

  [# Die Datei eposubs.htm definiert zwei Funktionen: txt1 und txt2 #]
  [# Als erstes erstellen wir ein neues Objekt #]
  [- $subs = Execute ({'object' => 'eposubs.htm'}) -]

  [# Nun kann man Methoden aufrufen #]
  txt1: [+ $subs -> txt1 +] <br>

  txt2: [+ $subs -> txt2 +] <br>


=item B<isa>  (ab 1.3.1b1)

Erwarten den Namen einer Datei und schiebt den Packagename der Datei
auf das @ISA Array der aktuellen Seite. Dadurch wird es möglich eine
Vererbung zwischen Embperlseiten aufzubauen. Dies ist auch innerhalb
von I<EmbperlObject> hilfreich.

  Beispiel:

    [! Execute ({'isa' => '../eposubs.htm'}) !]

=item B<syntax>  (ab 1.3.2)

In der Version 1.3.x wird lediglich der Wert 'Text' akzetiert, dieser
führt dazu, dass das Verhalten von Embperl 2.0 emuliert wird und 
der Text lediglich durchgereicht wird und keine Verarbeitung
stattfindet.

=back


=head2 Hilfsfunktionen für Execute

=over 4

=item B<HTML::Embperl::Init ($Logfile, $DebugDefault)>

Diese Funktion dient dazu, die Logdatei sowie
die Debugflags, die für die folgenden Aufrufe von C<Execute> genutzt werden,
zu setzen. Es kann immer nur eine Logdatei existieren, der Pfad kann jedoch jederzeit
geändert werden.

=item B<HTML::Embperl::ScanEnvironment (\%params)>

Durchsucht alle Umgebungsvariablen (B<%ENV>) und setzt B<%params> für die Benutzung von C<Execute>. Alle
Embperl Konfigurationsvariablen, außer EMBPERL_LOG, werden erkannt.

=back


=head2 Beispiele für Execute:

 # Quellentext steht unter /pfad/zu/seite.html und
 # das Ergebnis wird in /pfad/zu/ausgabe.html geschrieben

 HTML::Embperl::Execute ({ inputfile  => '/pfad/zu/seite.html',
                           outputfile => '/pfad/zu/ausgabe.html'}) ;


 # Quellentext steht in einem Skalar und das Ergebnis wird auf der
 # Standardausgabe ausgegeben
 # Vergessen Sie nicht, mtime zu ändern wenn $src sich ändert

 $src = '<html><head><title>Seite [+ $no +]</title></head>' ;

 HTML::Embperl::Execute ({ inputfile  => 'irgendein name',
                           input      => \$src,
                           mtime      => 1 }) ;

 # Quellentext steht in einem Skalar und das Ergebnis wird in
 # einen zweiten Skalar geschrieben
 
 my $src = '<html><head><title>Seite [+ $no +]</title></head>' ;
 my $out ;

 HTML::Embperl::Execute ({ inputfile  => 'anderer name',
                           input      => \$src,
                           mtime      => 1,
                           output     => \$out }) ;

 print $out ;


 # Einfügen eines gemeinsammen Kopfes in eine Embperlseite
 # der sich in /pfad/zu/kopf.html befindet
 
 [- Execute ('/pfad/zu/kopf.html') -]
 




=head1 Runtime Konfiguration

Die Runtimekonfiguration wird mittels Umgebungsvariablen eingestellt,
entweder auf der Befehlszeile oder in der Webserverkonfigurationsdatei.
Die meisten HTTP Server verstehen

SetEnv <var> <wert>

Wenn Sie I<Apache> und I<mod_perl> nutzen, funktioniert auch

PerlSetEnv <var> <wert>

Der Vorteil von C<PerlSetEnv> gegenüber C<SetEnv> ist, daß unterschiedliche Werte für
verschiedene Verzeichnisse oder virtuelle Hosts gesetzt werden kann.


=head2 EMBPERL_FILESMATCH

Wenn vorhanden, werden von I<Embperl> nur Dateien bearbeitet, die der angegebenen
B<Perl regular expression> entsprechen. Alle anderen Dateien werden an den Standard
Apachehandler weitergereicht. Dies ist nütztlich, um Embperl Dokumente und Nicht-Embperl
Dokumente (z.B. Gifs) in einem Verzeichnis abzulegen.
EMBPERL_FILESMATCH funktioniert nur unter I<mod_perl>. Beispiel:
 
 # Nur Dateien mit der Endung .htm werden von Embperl bearbeitet
 PerlSetEnv EMBPERL_FILESMATCH \.htm$

=head2 EMBPERL_ALLOW (ab 1.2b10)

Wenn vorhanden, werden von I<Embperl> nur Dateien bearbeitet, die der angegebenen
B<Perl regular expression> entsprechen. Die Bearbeitung anderer Dateien wird mit 
dem Fehlercode FORBIDDEN verweigert. Dies ist vorallem in CGI Mode nützlich, um
die Serversicherheit zu erhöhen.

=head2 EMBPERL_PATH (ab 1.3b6)

Hier kann eine durch Semikolon (unter Unix auch Doppelpunkte) getrennte Liste von
Verzeichnissen angegeben werden,
die I<Embperl> durchsucht, wenn eine Datei verabeitet werden soll und
der Dateiname keine absolute Pfadangabe enthält und nicht mit
C<./> (bzw. C<.\> unter Windows) anfängt. Verzeichnisse müssen mit einem
Slash (C</> bzw. C<\>) abgeschlossen werden, andernfalls wird der Teil als
Dateiprefix interpretiert. Eine spezielle Behandlung findet statt, wenn
der Dateiname mit C<../> (bzw. C<..\>) beginnt. Dann wird die selbe Anzahl
Elemente wie C<../> im Dateinamen sind im Pfad übersprungen.

=head2 EMBPERL_COMPARTMENT

Gibt dem Namen des Compartments für die Opcodemaske an.
(Siehe L<"(Sichere-)Namensräume und Opcode Restriktionen"> für Details.)


=head2 EMBPERL_ESCMODE

Gibt den Anfangswert für L<"$escmode"> an (siehe unten).


=head2 EMBPERL_LOG

Pfad für die Embperl Logdatei. Diese enthält Informationen darüber, wie
Embperl den eingebetteten Perlcode ausführt. Wieviele Informationen geschrieben
werden hängt von der Einstellung der Debugflags ab  (siehe L<"EMBPERL_DEBUG">).
Default ist F</tmp/embperl.log>.

B<HINWEIS:> Unter I<mod_perl> muß C<EMBPERL_LOG> mittels C<PerlSetEnv> gesetzt werden,
damit es schon bei Serverstart wahrgenommen wird.


=head2 EMBPERL_PACKAGE

Name des Packages in dem der Code ausgeführt wird. Wenn kein Package
angegeben ist, erzeugt Embperl für jede Datei einen eindeutigen Packagenamen.
Dies verhindert, dass globale Variablen zweier Skripts miteinander in
Konflikt geraten. 

=head2 EMBPERL_VIRTLOG

Gibt eine URI an, unter der die Embperl Logdatei mittels des Browsers abgerufen
werden kann. Dieses Feature ist gesperrt, wenn C<EMBPERL_VIRTLOG> nicht gesetzt ist.
Siehe auch L<"EMBPERL_DEBUG"> und L<"dbgLogLink"> für ein Beispiel, wie dies in
Webserverkonfiguration eingestellt werden kann.


=head2 EMBPERL_OPTIONS

Diese Bitmaske gibt diverse Optionen für die Ausführung von Embperl an.
Damit können bestimmte Features von I<Embperl> gesperrt oder freigegeben
sowie das Verhalten von Embperl beeinfluß werden. Um mehrere Optionen anzugeben
sind die Werte zu addieren.

=over 4

=item optDisableVarCleanup = 1

Cleanup wird nicht nach jedem Request ausgeführt.

=item optDisableEmbperlErrorPage = 2

Führt dazu, dass I<Embperl> im Fehlerfall nicht seine eigene Fehlerseite
anzeigt, sondern so viel wie möglich der Seite. Fehler werden
lediglich in die Logdatei geschrieben.
Ohne diese Option sendet I<Embperl> seine eigne Fehlerseite, die
alle Fehler, die aufgetreten sind, anzeigt. Wenn L<"dbgLogLink">
gesetzt ist,werden alle Fehler als Links auf die Logdatei dargestellt.
Diese Option hat keinen Effekt, wenn L<"optReturnError"> gesetzt ist.

=item optReturnError = 262144

Wenn diese Option gesetzt ist, sendet Embperl keine Fehlerseite, sondern
liefert den Fehlercode an Apache oder das aufrufende Programm zurück.
Unter I<Apache> ermöglicht dies die C<ErrorDocument> Anweisung zu benutzen,
um eine eigene Fehlerseite anzuzeigen. Innerhalb des ErrorDokuments ist es
möglich die Embperlfehlermeldungen mittels

  $errors = $req_rec -> prev -> pnotes('EMBPERL_ERRORS') ;

zu ermitteln, wobei C<$errors> eine Arrayreferenz ist. (1.3b5+)

=item optShowBacktrace = 0x8000000

Wenn gesetzt wird bei der Ausgabe von Fehlermeldungen zusätzlich eine Liste
aller Dateien ausgegeben diese die aktulle Sourcedatei aufgerufen haben.

=item optSafeNamespace = 4

Veranlasst I<Embperl> den Code in einem sicheren Namensraum auszuführen.
Dadurch ist es nicht mehr möglich auf Daten außerhalb des Packages zuzugreifen.
(Siehe L<"(Sichere-)Namensräume und Opcode Restriktionen"> für Details.)

=item optOpcodeMask = 8

Veranlasst I<Embperl> eine Operator Maske anzuwenden. Dadurch ist es möglich,
bestimmte, unsichere, Opcodes zu sperren.
(Siehe L<"(Sichere-)Namensräume und Opcode Restriktionen"> für Details.)


=item optRawInput = 16

Veranlasst I<Embperl> den Quellentext unangetastet zu lassen, lediglich
Return-Zeichen werden entfernt, da Perl 5.004 dies nicht akzeptiert.
Diese Option sollte aufjeden Fall gesetzt werden, wenn Sie Ihren Quellentext
mit einem Ascii Editor schreiben.

Wenn Sie jedoch einen (WYSIWYG) HTML-Editor benutzen, welcher unerwünschte HTML Tags
in den Perlcode einfügt und spezielle Zeichen HTML-Kodiert (z.B. '<' als &lt;), dann
sollten Sie diese Option B<nicht> setzen.
I<Embperl> konvertiert dann das HTML automatisch in den Perlcode zurück, wie Sie ihn
im Editor eingegeben haben.

=item optEarlyHttpHeader = 64

Normalerweise werden die HTTP Header von I<Embperl> gesendet, nachdem der Request
bearbeitet wurde. Dies ermöglicht, während der Bearbeitung des Dokuments beliebige
Header zu setzen und Embperl kann den C<Content-Length> Header berechnen.
Außerdem erzeugt Embperl eine Fehlerseite, statt des Dokuments, falls Fehler
auftreten. 
Um dies zu erreichen, wird die Ausgabe zwischengespeichert bis der Request abgearbeitet wurde,
dann werden zuerst die HTTP Header und danach das Dokument gesendet.
Dieses Flag führt dazu, das die Header sofort, vor der Ausführung des Dokuments, gesendet
werden und die Ausgabe nicht gepuffert ist.

=item optDisableChdir = 128

Ohne diese Option setzt I<Embperl> das aktuelle Verzeichnis entsprechend dem
Verzeichnis, in dem das ausgeführte Skript steht. Dies ermöglicht es innerhalb
der Embperlseite relative Pfadnamen zu benutzen. Da der Verzeichniswechsel,
u.U. einige Zeit in Anspruch nimmt, kann er mit dieser Option verhindert werden.

=item optDisableFormData = 256

Diese Option verhindert das Setzen von %fdat und @Z<>ffld. I<Embperl> ignoriert
die gesendeten Formulardaten vollständig.

=item optDisableHtmlScan = 512

Wenn gesetzt, verhindet diese Option das Bearbeiten B<aller> HTML Tags vollständig.
I<Embperl> sucht dann nur noch nach <[+/-/!/$ ... $/!/-/+]> Blöcken. Dies schaltet
dynamische Tabellen, Formularbearbeitung usw. ab.

=item optDisableInputScan = 1024

Verhindert die Bearbeitung aller Eingabe Tags. (<INPUT><TEXTAREA><OPTION>)

=item optDisableTableScan = 2048

Verhindert die Bearbeitung aller Tabellen Tags. (<TABLE><TH><TR><TD><MENU><OL><UL>)

=item optDisableSelectScan = 8388608 (0x800000) (ab 1.3b7)

Verhindert die Bearbeitung aller SELECT Tags. (<SELECT>)

=item optDisableMetaScan = 4096

Verhindert die Bearbeitung aller Meta Tags. (<META HTTP-EQUIV>)

=item optAllFormData = 8192

Diese Option veranlasst I<Embperl> all Formularfelder in L<%fdat> und L<@ffld> einzufügen,
auch wenn sie leer sind. Leere Formularfelder werden als leere Zeichenkette eingefügt.
Ohne diese Option werden leere Formularfelder nicht zu %fdat und @Z<>ffld hinzufügt.


=item optRedirectStdout = 16384

Leitet die Standardausgabe vor jedem Request auf dem Embperlausgabestrom um und setzt sie
anschließend zurück. Wenn die Option gesetzt ist kann das normale Perl B<print> benutzt 
werden, um Ausgaben vorzunehmen. Ansonsten sind Ausgaben nur mittels eines [+ ... +] Blocks
oder durch Ausgeben auf die Dateihandle B<OUT> möglich.


=item optUndefToEmptyValue = 32768

Normalerweise, wenn Embperl für ein Eingabefeld keinen Wert in B<%fdat> findet, läßt
es das HTML Tag unverändert. Mit dieser Option behandelt Embperl das Feld so, als
wäre eine leere Zeichenkette in %fdat für dieses Feld, d.h. wenn kein C<VALUE>
Attribut vorhanden ist fügt Embperl ein C<VALUE=""> ein.

=item optNoHiddenEmptyValue = 65536 (ab 1.2b2)

Mit dieser Option erzeugt I<Embperl> beim Hidden Metacommand keine Hidden-Felder
für leere Zeichenketten.

=item optAllowZeroFilesize = 131072 (ab 1.2b2)

Dokumente der Dateilänge Null führen normalerweise zu einem Fehler "NOT_FOUND (404)".
Mit dieser Option liefert Embperl ein leeres Dokument zurück.

=item optKeepSrcInMemory =  524288  (ab 1.2b5) 

Veranlasst I<Embperl> den Quellencode des Dokuments im Speicher zuhalten.
(Der compilierte Perlcode wird immer im Speicher gehalten, unabhänig von diesem
Flag). 

=item optKeepSpaces = 1048576 (ab 1.2b5) 	       = 0x100000,

Verhindert das Entfernen von Leerzeilen und Zwischenräumen. Dies ist
sinnvoll für Nicht-HTML-Dokumente.

=item optOpenLogEarly =  2097152 (ab 1.2b5) 

Diese Option veranlaßt I<Embperl> die Logdatei zu öffnen, sobald es geladen wird.
Dies kann genutzt werden, wenn I<Embperl> unter I<mod_perl> mittels C<PerlModule>
geladen wird, um die Logdatei als B<root>, statt des nicht-privilegierter
Benutzers, zu öffnen.

=item optUncloseWarn =   4194304 (ab 1.2b6) 

Verhindert das I<Embperl> eine Warnung über nicht abgeschlossene C<if>, C<while>, C<table>, etc.
am Dateiende ausgibt.


=back



=head2 EMBPERL_DEBUG

Diese Bitmaske gibt an, welche Informationen in die Logdatei geschrieben werden.
Um mehrere Optionen anzugeben
sind die Werte zu addieren.

=over 4

=item dbgStd = 1

Minimale Informationen.

=item dbgMem = 2

Speicherverwaltung.

=item dbgEval = 4

Zeigt den Code und das Resultat beim Ausführen von Perl.

=item dbgCmd = 8

Schreibt alle Metacommands und HTML Tags, die ausgeführt werden, in die Logdatei.

=item dbgEnv = 16,

Listet alle Umgebungsvariablen.

=item dbgForm = 32

Listet die an das Dokument gesandten Formulardaten.

=item dbgTab = 64

Zeigt die Bearbeitung von dynamischen Tabellen.

=item dbgInput = 128

Zeigt die Bearbeitung von Eingabefeldern.

=item dbgFlushOutput = 256

Führt ein C<flush> nach jeder Ausgabe aus.
Dies dient lediglich zum Debuggen von Abstürzen und führt normalerweise
zu einer deutlichen Verlangsamung der Ausgabe.

=item dbgFlushLog = 512

Führt ein C<flush> nach jedem Schreiben in die Logdatei aus.
Dies dient lediglich zum Debuggen von Abstürzen und führt normalerweise
zu einer deutlichen Verlangsamung der Verarbeitung.

=item dbgAllCmds  = 1024

Schreibt alle Metacommands und HTML Tags in die Logdatei, unabhänig davon
ob sie ausgeführt werden oder nicht. Ein '+' kennzeichnet dabei, dass Embperl
diesen Befehl ausführt. 

=item dbgSource = 2048

Schreibt jeweils den nächsten Teil des Quellencodes in die Logdatei, der
ausgeführt wird. (Dadurch kann die Logdatei recht umfangreich werden)

=item dbgFunc = 4096

Diese Option ist nur verfügbar, wenn I<Embperl> mit C<-DEPDEBUGALL>
übersetzt wurde. Wenn gesetzt, werden alle Embperl internen Funktionsaufrufe
in die Logdatei geschrieben. Dient dem Debuggen von I<Embperl> selbst.

=item dbgLogLink = 8192

Fügt oben auf jeder Seite einen Link ein, der dazu benutzt werden kann,
die Logdatei für diesen Request anzuzeigen. Siehe auch L<"EMBPERL_VIRTLOG">.

 Beispiel:

    SetEnv EMBPERL_DEBUG 10477
    SetEnv EMBPERL_VIRTLOG /embperl/log

    <Location /embperl/log>
    SetHandler perl-script
    PerlHandler HTML::Embperl
    Options ExecCGI
    </Location>

=item dbgDefEval = 16384

Erzeugt jedesmal einen Eintrag in der Logdatei, wenn neuer Perlcode übersetzt wird.


=item dbgHeadersIn = 262144

Schreibt alle  HTTP Header in die Logdatei.

=item dbgShowCleanup = 524288

Gibt jede Variable, sowie deren Wert, die am Ende des Request "aufgeräumt"
wird, aus.

=item dbgProfile = 1048576 (ab 1.2b4) 

Wenn gesetzt, wird für jede Quellencodezeile die Zeit, seit dem Start des
Requests, ausgegeben. (B<dbgSource> muß ebenfalls gesetzt sein)

=item dbgSession = 2097152 (ab 1.2b4) 

Empfangen und Senden von Session cookies wird geloggt.

=item dbgImport =  4194304 (ab 1.2b5) 

Zeigt, wie Funktionen in andere Packages importiert werden.


=back

Ein guter Wert für den Anfang ist C<2285> oder C<10477>. Letzteres ermöglicht das
Anzeigen der Logdatei via Browser (C<EMBPERL_VIRTLOG> muß ebenfalls gesetzt sein.)


=head2 EMBPERL_INPUT_FUNC

Diese Konfigurationsanweisung ermöglicht, statt den Quellentext
aus einer Datei zu lesen (oder ihn einem Skalar zu entnehmen), die 
angegebene Funktion aufzurufen, welche für das Bereitstellen des
Quellentextes verantwortlich ist.
Die Funktion muß folgendermaßen aussehen:

 InputFunc ($r, $in, $cacheargs, weitere Parameter...) ;

=over 4

=item B<$r>

Apache Request Record (siehe B<perldoc Apache>)

=item B<$in>

eine Referenz auf einen Skalar, in welchen der Quellentext abgelegt werden soll.

 Beispiel:

 open F, "filename" ;
 local $/ = undef ;
 $$in = <F> ;
 close F ;

=item B<$cacheargs>

eine Referenz auf einen Skalar, welcher den Zeitpunkt der letzten Änderungen zurück liefern soll,
alternativ kann (ab 1.2.1) eine Hashreferenz mit den Elementen C<mtime> und C<inputfile> angegeben werden,
um das korrekte cachen des vorcompilierten Perlcodes zu ermöglichen.

 Beispiel:

 $$cacheargs = -M "filename" ;

 oder

 $$cacheargs = { mtime => -M "filename", inputfile => "filename" }  ;


=back

Es können B<weitere Parameter> (Kommasepariert) in B<EMBPERL_INPUT_FUNC>
angegeben werden, welche dann an die Funktion durchgereicht werden.

  Beispiel:

  PerlSetEnv EMBPERL_INPUT_FUNC "InputFunc, foo, bar"

  wird zu folgendem Funktionsaufruf

  InputFunc ($r, $in, $mtime, 'foo', 'bar') ;


Beispiel für eine Funktion, die das gleiche macht wie I<Embperl>:

 sub Input

    {
    my ($r, $in, $mtime) = @_ ;

    open F, $r -> filename or return NOT_FOUND ;
    local $\ = undef ;
    $$in = <F> ;
    close F ;

    $$mtime = -M $r -> filename ;
    
    return 0 ;
    }



Siehe auch L<ProxyInput|"ProxyInput ($r, $in, $mtime, $src, $dest)">,
für eine Funktion die von I<Embperl> bereit gestellt wird.

HINWEIS: Es gibt weiterhin zwei Module (I<HTML::EmbperlChain> und I<Apache::EmbperlFilter>)
die die Möglichkeit bieten I<Embperl> und andere Module zu verketten.


=head2 EMBPERL_OUTPUT_FUNC

Diese Konfigurationsvariable erlaubt das Angeben einer Funktion, die die
Ausgabe erledigt. Die Funktion muß folgende Form haben:

 OutputFunc ($r, $out, weitere Parameter...) ;


=over 4

=item B<$r>

Apache Request Record (siehe B<perldoc Apache>)

=item B<$out>

Referenz auf einen Skalar, welcher die Ausgabe von I<Embperl> enthält.


=back

Es können B<weitere Parameter> (Kommasepariert) in B<EMBPERL_INPUT_FUNC>
angegeben werden, welche dann an die Funktion durchgereicht werden.

  Beispiel:

  PerlSetEnv EMBPERL_OUTPUT_FUNC "OutputFunc, foo, bar"

  wird zu folgendem Funktionsaufruf

  OutputFunc ($r, $out, 'foo', 'bar') ;


Beispiel für eine Funktion, die das gleiche macht wie I<Embperl>:

 sub Output

    {
    my ($r, $out) = @_ ;

    $r -> send_http_header ;

    $r -> print ($$out) ;

    return 0 ;
    }



Siehe auch L<LogOutput|"LogOutput ($r, $out, $basepath)">,
für eine Funktion die von I<Embperl> bereit gestellt wird.

HINWEIS: Es gibt weiterhin zwei Module (I<HTML::EmbperlChain> und I<Apache::EmbperlFilter>)
die die Möglichkeit bieten I<Embperl> und andere Module zu verketten.

=head2 EMBPERL_MAILHOST

Gibt den Rechner an, der von der L<MailFormTo|"MailFormTo($MailTo, $Subject, $ReturnField)"> 
Funktion als SMTP Server genutzt wird.
Default ist B<localhost>.

=head2 EMBPERL_MAILHELO (ab 1.3b4)

Gibt den Rechner/die Domain an, der von der L<MailFormTo|"MailFormTo($MailTo, $Subject, $ReturnField)"> 
Funktion im HELO/EHLO Befehl angegeben wird.
Normalerweise setzt I<Net::SMTP> einen sinnvollen Defaultwert ein. In
Abhänigkeit von der Installation kann es jedoch manchmal nötig sein
diesen Wert von Hand zu setzen.

=head2 EMBPERL_MAILFROM (ab 1.2.1)

Gibt die Absender EMail-Adresse an die von der L<MailFormTo|"MailFormTo($MailTo, $Subject, $ReturnField)"> 
Funktion genutzt wird.
Default ist B<www-server@server_name>.

=head2 EMBPERL_MAILDEBUG (ab 1.2.1)

Debugeinstellung für Net::SMTP. Default ist 0.

=head2 EMBPERL_MAIL_ERRORS_TO (ab 1.2b6) 

Wenn hier eine E-Mail Adresse angegeben ist, wird beim Auftreten eines
Fehlers, ein E-Mail mit den
Fehlermeldungen an diese Adresse versandt.

=head2 EMBPERL_SESSION_CLASSES

Hier wird, durch Leerzeichen getrennt, die Klasse für Object Store und Lock Manager (und
optional für die Serialisierung und das Generieren der ID) von 
I<Apache::Session> angegeben (siehe L<"Session Handling"|"Session Handling (ab 1.2b2)">)

=head2 EMBPERL_SESSION_ARGS

Liste von zusätzlichen Parametern für I<Apache::Session> Klassen (Leerzeichen getrennt)
(siehe L<"Session Handling"|"Session Handling (ab 1.2b2)">). 
Argumente die Leerzeichnen enthalten, müssen in Anführungszeichen geschriebene werden.
Beispiel:

  PerlSetEnv EMBPERL_SESSION_ARGS "DataSource=dbi:mysql:session UserName=www 'Password=secret word'"

=head2 EMBPERL_SESSION_HANDLER_CLASS (ab 1.3b3)

Bestimmt die Klasse die das Session Handling für I<Embperl> durchführt.
Default war bis 1.3.3 I<HTML::Embperl::Session>. Ab 1.3.4 ist der Default 
I<Apache::SessionX>. Um das alte Sessionhandling zu verwenden, können Sie den
Parameter auf I<HTML::Embperl::Session> setzen. Sie können eine eigene Klasse von 
I<Apache::SessionX> ableiten und diese hier angeben um Ihr eigenes
Session Handling zu implementieren.

=head2 EMBPERL_COOKIE_NAME (ab 1.2b4) 

Gibt den Namen des Cookies an, das I<Embperl> benutzt, um die Session Id zu senden.
Default ist EMBPERL_UID.

=head2 EMBPERL_COOKIE_DOMAIN (ab 1.2b4) 

Gibt die Domain des Cookies an, das I<Embperl> benutzt, um die Session Id zu senden.
Default ist keine Domain.

=head2 EMBPERL_COOKIE_PATH (ab 1.2b4) 

Gibt den Pfad des Cookies an, das I<Embperl> benutzt, um die Session Id zu senden.
Default ist kein Pfad.

=head2 EMBPERL_COOKIE_EXPIRES (ab 1.2b4) 

Gibt den Ablaufzeitpunkt des Cookies an, das I<Embperl> benutzt, um die Session Id zu senden.
Es kann ein vollständiges Datum oder (ab 1.3b5) relative Werte angegeben werden.
Beispiele: +30s +10m +1h -1d +3M +10y
Default ist kein Ablaufzeitpunkt.



=head1 Syntax

Embperl versteht zwei Katagorien von Befehlen. Die erste Kategorie sind
spezielle I<Embperl> Befehle, die zweite besteht aus einer Reihe von
HTML Tags, die spezielle Funktionen anstoßen.

Bevor I<Embperl> Befehle bearbeitet (ebenso für Argumente von HTML Tags,
die von I<Embperl> bearbeitet werden), werden alle HTML Tags, die sich innerhalb des
Perlcodes befinden, entfernt und HTML kodierte Zeichen werden in ihre Ascii
Äquvivalente umgewandelt, so daß sie der Perlinterpreter versteht.
Dies ist nötig, um HTML Seiten, die von (WYSIWYG) HTML-Editoren erzeugt werden,
zu verarbeiten. (z.B. um ein <BR> innerhalb des Perlcodes zu entfernen, welches
der HTML Editor in den Perlcode eingefügt hat, an einer Stelle, wo lediglich ein
Zeilenumbruch sein sollte.) 
Um dieses zu unterbinden, können HTML Tags und HTML kodierten Zeichen (beides nur
innerhalb des Perlcodes) ein Backslash ('\') vorangestellt werden.

B<WICHTIGER HINWEIS:> Wenn Sie einen Ascii Editor benutzen, um Ihre HTML Dokumente
zu schreiben, sollten Sie die Option L<optRawInput> setzen. Dies verhindert das 
I<Embperl> den Quellentext in der oben beschriebenen Weise vorverarbeitet.

B<Sollten Sie Probleme mit Ihrem Code haben, speziell mit HTML Tags oder
Dateihandles, versichern Sie sich, daß Sie die Ein- und Ausgabekodierung und
-dekodierung, die Embperl durchführt, verstanden haben. Weitere Hinweise finden sich
im Abschnitt L<"Inside Embperl"|"Inside Embperl - Wie der Embedded Perl Code intern ausgeführt wird">
und in den FAQs.>

Alle I<Embperl> Befehle fangen mit einer eckigen Klammer ('[') an und Enden mit
der geschlossenen eckigen Klammer (']'). Um eine normale '[' im HTML Text zu erhalten,
ist es nötig '[[' zu schreiben.

I<Embperl> benutzt keine HTML Kommentare (z.B. <! ... !>) oder andere spezielle
HTML Tags, da es mit manchen HTML Editoren nicht, oder nur sehr umständlich,
möglich ist, diese zu erzeugen. Da '[' von den HTML Editoren als normaler Text interpretiert wird,
sollte es damit keinerlei Probleme geben, es vereinfacht in den meisten Fällen das schreiben 
der Dokumente erheblich.


=head2 [+ Perl Code +]

Ersetzt den Befehl durch das Resultat der Ausführung des Perl codes.
C<Perl Code> kann dabei beliebiger Perl code sein.

Beispiel:


 [+ $a +]        Ersetzt [+ $a +] mit dem Inhalt der Variablen $a.

 [+ $a+1 +]      Beliebige Ausdrücke können benutzt werden.

 [+ $x[$i] +]    Auch Arrays, Hashs oder komplexere Ausdrücke sind kein Problem

B<HINWEIS:> Leerzeichen werden ignoriert.  Die Ausgabe wird automatisch HTML kodiert
(z.B. wird '<' zu '&lt;'). Die Ausgabekodierung kann mit der Variablen
L<$escmode> gesteuert werden.


=head2 [- Perl Code -]

Führt den C<Perl Code> aus. In der Ausgabe wird dieser Befehl jedoch vollständig entfernt.

Beispiel:

 [- $a=1 -]            Setzt die Variable $a auf 1.

 [- use SomeModule -]  Andere Perlmodule können genutzt werden.

 [- $i=0; while ($i<5) {$i++} -]  Auch komplexer Code kann verwendet werden.
 
B<HINWEIS:> Perlbefehle, wie C<if>, C<while>, C<for>, etc., müssen innerhalb eines
I<Embperl> Blockes abgeschlossen werden. Es ist nicht möglich das C<if> in einem
Block zu schreiben und die abschließenden Klammer ('}') in einem anderen Block.
Dies ist nur mit L<[* Perl Code *]> Blöcken möglich.

B<HINWEIS:> Um Perlfunktionen zu definieren, benutzen Sie L<"[! Perl Code !]"> (siehe unten)
da dies vermeidet, dass die Funktion bei jedem Aufruf neu übersetzt wird.


=head2 [! Perl Code !]

Wie L<[- Perl Code -]> wird aber nur beim ersten Aufruf des Dokuments ausgeführt.
Dies kann genutzt werden, um Perlfunktionen zu definieren oder einmalige Initialisierungen
auszuführen.


=head2 [* Perl Code *]

(ab 1.2b2)

Ähnlich wie L<C<[- Perl Code -]>>. Der Hauptunterschied ist, daß C<[- Perl Code -]> Blöcke immer
ihren eigenen Gültigkeitsbereich haben, während C<[* Perl Code *]> Blöcke im selben 
Gültigkeitsbereich ablaufen.
Dies ermöglicht lokale Variablen (mit C<local>) mit einem Gültigkeitsbereich, der die ganze Seite
umfasst, zu definieren. Normalerweise ist es nicht nötig lokale Variablen zu definieren, da
Embperl jedem Dokument einen eigenen Namensraum zuordnet und die globalen Variablen nach jedem
Request wieder aufgeräumt werden. In speziellen Fällen (z.B. um eine I<Embperl> Seite rekursiv mittes L<Execute>
aufzurufen), ist es jedoch hilfreich.

Ein zweiter Grund ist, die Möglichkeit Perlbefehle zu nutzen, die sich über
mehrere Blöcke hinziehen. Perls C<if>, C<while>, C<for>, etc. können sich
nicht über mehrere L<C<[- Perl Code -]>> Blöcke hinziehen, jedoch sehr wohl
über mehrere L<C<[* Perl Code *]>> Blöcke.

Beispiel:

  [* foreach $i (1..10) { *]
    
    [- $a = $i + 5 -]
    Schleifenzähler + 5 = [+ $a +] <br>

  [* } *]

Folgendes hingegen funktioniert B<nicht>:

  [- foreach $i (1..10) { -]
    irgendwelcher Text <br>
  [- } -]

Der selbe Effekt kann mit  I<Embperl> L<Meta Commands|"[$ Cmd Arg $]  (Meta-Commands)">
erzielt werden (siehe unten)

  [$ foreach $i (1..10) $]
    
    [- $a = $i + 5 -]
    Schleifenzähler + 5 = [+ $a +] <br>

  [$ endforeach $]

B<HINWEIS 1:> C<[* ... *]> Blöcke B<müssen> immer mit B<;>,B<{> oder B<}> enden!

B<HINWEIS 2:> C<[* ... *]> Blöcke können nicht innerhalb eines HTML Tags, welches
von I<Embperl> interpretiert wird, verwendet werden.
(Außer die Bearbeitung des entsprechden Tags wurde ausgeschaltet)

B<HINWEIS 3:> Da die Ausführung von C<[- ... -]> Blöcken durch I<Embperl> gesteuert
wird, kann I<Embperl> deutlich detailliertere debugging Ausgaben in der Logdatei
dafür erzeugen. Außerdem existieren für C<[- ... -]> keinerlei Restriktionen, wo sie
genutzt werden können.


=head2 [# Text #]  (Kommentar)

(ab1.2b2)

Dies ist ein Kommentarblock. Alles zwischen C<[#> und C<#]> wird aus dem HTML Dokument
entfernt, bevor es zum Browser gesandt wird.

B<HINWEIS 1:> C<[* ... *]> Blöcke werden vor Kommentarblöcken ausgewertet, deshalb werden
sie auch innerhalb von Kommentarblöcken ausgeführt.

B<HINWEIS 2:> Alles innerhalb des Komentarblocks (außer C<[* ... *]>) wird aus dem Quellentext entfernt,
deshalb ist es möglich, Teile des Dokuments damit auszukommentieren.


=head2 [$ Cmd Arg $]  (Meta-Commands)

Ausführen eines I<Embperl> Meta-Commands.  B<Cmd> kann einer der folgenden
Befehle sein:
(B<Arg> variiert, je nach Befehl).

=over 4

=item B<if>, B<elsif>, B<else>, B<endif>

Alles nach dem B<if> Meta-Command bis zum B<else>,
B<elsif> oder B<endif> wird nur ausgegeben, wenn der Perlausdruck, welcher durch
B<Arg> gegeben ist, I<wahr> ist.  B<else> und B<elsif> funktionieren entsprechend.

Beispiel:

 [$ if $ENV{REQUEST_METHOD} eq 'GET' $]
 Methode ist GET<BR>
 [$ else $]
 Andere Methode als GET wurde benutzt<BR>
 [$ endif $]

Dieses Beispiel sendet einen der zwei Sätze zum Browser, in Abhänigkeit davon,
ob die GET-Methode benutzt wurde, um dieses Dokument abzurufen.

=item B<while>, B<endwhile>

Führt eine Schleife aus, bis B<Arg> des B<while> Befehls I<falsch> ist.

Beispiel: (siehe auch eg/x/loop.htm aus der Embperl Distribution)

 [- $i = 0; @k = keys %ENV -]
 [$ while ($i &lt; $#k) $]
 [+ $k[$i] +] = [+ $ENV{$k[$i]} +]<BR>
 [- $i++ -]
 [$ endwhile $]

Dies sendet alle Umgebungsvariablen zum Browser.

B<HINWEIS>: '&lt;' wird zu '<' bevor es vom Perlinterpreter ausgeführt wird,
außer L<optRawInput> ist gesetzt.

=item B<do>, B<until>

Führt eine Schleife aus, bis B<Arg> des B<until> Befehls I<wahr> ist.

Beispiel:

 [- $i = 0 -]
 [$ do $]
     [+ $i++ +] <BR>
 [$ until $i > 10 $]

=item B<foreach>, B<endforeach>

Führt eine Schleife aus, für jedes Element des Array, welches als zweites
in B<Arg> steht, wobei die Variable, die als erstes in B<Arg> angegeben ist,
auf den entsprechenden Wert gesetzt wird.

Beispiel:

 [- @arr = (1, 3, 5) -]
 [$ foreach $v @arr $]
     [+ $v +] <BR>
 [$ endforeach $]


=item B<hidden>

B<Arg> gibt keinen, einen oder zwei Hashs an (mit oder ohne
führendes '%' Zeichen) und ein optionales Array als dritten Parameter.
C<hidden> erzeugt versteckte Eingabefelder für alle Werte, die im ersten Hash,
jedoch nicht im zweiten Hash, enthalten sind. Default ist
C<%fdat> und C<%idat>. Wenn der dritte Parameter angegeben ist, gibt er die
Reihenfolge der Felder an. Default ist C<@ffld>.
Wenn Sie keine Parameter angeben, erzeugt I<Embperl> für alle Werte, die
an dieses Dokument geschickt wurden (in C<%fdat> stehen), verstecke
Eingabefelder, soweit dafür nicht schon andere Eingabefelder existieren.
Dies ist nützlich, um Werte zwischen mehreren Formularen zu transportieren.


Beispiel: (siehe auch eg/x/input.htm aus der Embperl Distribution)

    <FORM ACTION="inhalt.htm" METHOD="GET">
	<INPUT TYPE="TEXT" NAME="field1">
    [$ hidden $]
    </FORM>

Wenn Sie dieses Dokument mit 
    
    http://host/doc.htm?field1=A&field2=B&field3=C

aufrufen, erzeugt I<Embperl> folgende Ausgabe:

    <FORM ACTION="inhalt.htm" METHOD="GET">
	<INPUT TYPE="TEXT" NAME="feld1" VALUE="A">
	
    <INPUT TYPE="HIDDEN" NAME="field2" VALUE="B">
    <INPUT TYPE="HIDDEN" NAME="field3" VALUE="C">
    </FORM>



=item B<var>

Das C<var> Meta-Command definert eine oder mehrere Variablen zur Benutzung
innerhalb dieser Embperlseite und setzt das 
B<strict> Pragma. Die Variablennamen müssen durch Leerzeichen getrennt werden.

Beispiel:
	
	[$var $a %b @c $]

Dies entspricht dem folgendem Perl code:

	use strict ;
	use vars qw($a %b @c) ;

B<HINWEIS>: 'use strict' innerhalb eines I<Embperl> Dokuments gilt nur innerhalb des Blockes, 
in dem es erscheint.


=item B<sub>

(ab Embperl 1.2b5)

Definiert eine Embperl-Funktion. Beispiel:

  [$ sub foo $]
    <p> Hier steht was </p>
  [$ endsub $]

Diese Funktion kann entweder als normale Perlfunktion aufgerufen werden:

  [- foo -]

oder mittels der L<HTML::Embperl::Execute> Funktion.

  [- Execute ('#foo')           # Kurzform -]
  [- Execute ({ sub => 'foo'})  # Langform -]

Der Unterschied ist, das I<Embperl> nach dem Aufruf einer Embperl-Funktion
mittels C<Execute>, die internen Zustände (Optionen, Debugflags etc.) 
wieder auf die Werte vor dem Aufruf zurücksetzt. Außerdem ist es möglich
mittels C<Execute> rekursive Funktionsaufrufe zu implementieren.

Es ist ebenfalls möglich Parameter an eine Embperl-Funktion zu übergeben:

  [$ sub foo $]
    [- $p = shift -]
    <p> Hier zeigen wir den ersten Parameter [+ $p +]</p>
  [$ endsub $]

  
  [- foo ('value') -]


Wenn Sie eine Reihe von oft benötigten Funktionen haben, können Sie sie in
einer I<Embperl> Datei definieren und in Ihre Dokumente importieren:

  [- Execute ({ inputfile => 'mylib.htm', import => 1 }) -]

Dies importiert alle Embperl-Funktionen, die in der Datei F<mylib.htm> 
definiert sind, in die aktuelle Seite, wo sie dann als normale Perlfunktionen
aufgerufen werden können.


=back

=head2 HTML Tags

I<Embperl> behandelt die folgenden HTML Tags speziell.

=over 4

=item B<TABLE>, B</TABLE>, B<TR>, B</TR>

I<Embperl> kann dynamische Tabellen erzeugen (ein- oder zweidimensional). Dazu
ist es lediglich nötig, eine Zeile oder Spalte anzugeben, I<Embperl> expandiert
die Tabelle so weit wie nötig.
Dies geschieht durch die Benutzung der "magischen" Variablen C<$row>, C<$col>
oder C<$cnt>. Solange Sie nicht eine der drei Variablen innerhalb einer Tabelle
benützen, läßt I<Embperl> die Tabelle unverändert.

I<Embperl> überprüft ob C<$row>, C<$col> oder C<$cnt> benutzt werden und wiederholt
allen Text zwischen <TABLE> und </TABLE>, solange der Block in dem
C<$row> oder C<$cnt> enthalten sind, ein Ergebnis ungleich I<undef> zurück gibt.
Aller Text zwischen <TR> und </TR> wird wiederholt, wenn die Variable C<$col>
benutzt wird und der Block, indem sie vorkommt, einen definierten Rückgabewert hat.
Rückgabewert ist dabei immer das Ergebnis des letzten Ausdrucks innerhalb des Blocks.

Mittels L<$tabmode> (siehe unten) kann das Tabellenendekriterium variiert werden.

Beispiel: (siehe eg/x/table.htm in der Embperl Distribution für weitere Beispiele)

 [- @k = keys %ENV -]
 <TABLE>
     <TR>
         <TD>[+ $i=$row +]</TD>
         <TD>[+ $k[$row] +]</TD>
         <TD>[+ $ENV{$k[$i]} +]</TD>
     </TR> 
 </TABLE>


Der obige Code zeigt alle Elemente des Array C<@k> (das die Schlüssel von 
C<%ENV> enthält) an, so dass alle Umgebungsvariablen (wie im Beispiel
zu I<while>) angezeigt werden. Dabei enthält die erste Spalte den
Index (ab Null zählend), die zweite Spalte den Variablennamen und
die dritte Spalte den Wert der Umgebungsvariablen.


=item B<TH>, B</TH>

Das <TH> Tag wird als Tabellenüberschrift interpretiert. Wenn die ganze 
Zeile aus <TH> und </TH>, statt aus <TD> und </TD> besteht, werden die
Zellen als Spaltenüberschriften interpretiert und nur einmal ausgegeben.

=item B<DIR>, B<MENU>, B<OL>, B<UL>, B<DL>, B<SELECT>, B</DIR>, B</MENU>,
B</OL>, B</UL>, B</DL>, B</SELECT>

Listen, Menüs und Listboxen werden genau wie eindimensionale Tabellen
behandelt. Nur L<"$row">, L<"$maxrow">, L<"$col">, L<"$maxcol"> und L<"$tabmode">
werden beachtet, L<$col> und L<$maxcol> werden ignoriert.  Siehe auch
F<eg/x/lists.htm> aus der I<Embperl> Distribution für ein Beispiel.

=item B<OPTION>

I<Embperl> prüft ob ein Wert für die entsprechende Option in den
Formulardaten (C<%fdat>) vorhanden ist. Wenn ja wird die
Option als I<ausgewählt> angezeigt.

Beispiel:

    <FORM METHOD="POST">
      <P>Select Tag</P>

      Wenn Sie dieses Dokument mit list.htm?SEL1=x aufrufen,
      können Sie die Option bestimmen, die angewählt erscheint.

      <P><SELECT NAME="SEL1">
         <OPTION VALUE="[+ $v[$row] +]">
            [+ $k[$row] +]
         </OPTION>
      </SELECT></P>
    </FORM>


=item B<INPUT>

Das C<INPUT> Tag arbeitet mit den Hashs C<%idat> und C<%fdat> zusammen.
Wenn das C<INPUT> Tag kein C<VALUE> Attribute hat, jedoch in C<%fdat> ein
Element, das dem C<NAME> Attribute entspricht, existiert, erzeugt I<Embperl>
ein C<VALUE> Attribute mit dem Wert aus C<%fdat>.
Alle Werte der C<INPUT> Tags werden in dem Hash C<%idat>, mit dem Namen 
des C<INPUT> Tags als Schlüssel und ihrem Wert, gespeichert.
Für Radiobuttons und Checkboxen (C<TYPE=RADIO> und C<TYPE=CHECKBOX>), wird
das C<CHECKED> Attribute eingefügt, wenn der Wert des C<VALUE> Attributes
mit dem Wert in C<%fdat> übereinstimmt, andernfalls wird C<CHECKED>
entfernt.

Das bedeutet, wenn Sie die Formulardaten an das Dokument selbst schicken
(die URL des C<ACTION> Attributes entspricht dem aktuellen  Dokument
oder fehlt ganz), zeigen alle C<INPUT> Tags automatisch die selben 
Werte an, die der Benutzer vor dem Absenden eingegeben hat.


=item B<TEXTAREA>, B</TEXTAREA>

Das C<TEXTAREA> Tag wird genau wie ein normales C<INPUT> Tag behandelt (siehe oben)


=item B<META HTTP-EQUIV= ...>

C<META HTTP-EQUIV= ... > überschreibt den entsprechenden HTTP Header. Dies
verhindert, das Netscape nachfragt, ob das Dokument neu geladen werden soll,
wenn der Content-Type zwischen C<META HTTP-EQUIV> und HTTP Header unterschiedlich
ist.

Dies kann ebenfalls benutzt werden, um beliebige HTTP Header zu setzen.
Unter I<mod_perl> können HTTP Header auch mit der Funktion C<header_out>
gesetzt werden.

Beispiel:

    <META HTTP-EQUIV="Language" CONTENT="DE">

Das entspricht der Apachefunktion:

    [- $req_rec ->  header_out("Language" => "DE"); -]

=item B<A>, B<EMBED>, B<IMG>, B<IFRAME>, B<FRAME>, B<LAYER>

Die Ausgaben von Perlblöcken innerhalb des C<HREF> Attributes des C<A> Tags und des
C<SRC> Attributes der anderen Tags werden URL Kodiert, statt HTML Kodiert.
(siehe auch L<$escmode>). Des weiteren expandiert I<Embperl> Array- und Hashreferenzen
innerhalb solcher URLs zur URL Parametersyntax. Beispiel:

  [-
  $A = {A => 1, B => 2} ;  # Hashreference
  @A = (X, 9, Y, 8, Z, 7)
  -]

  <A HREF="http://localhost/tests?[+ $A  +]">
  <A HREF="http://localhost/tests?[+ \@A +]">

wird von I<Embperl> zu Folgendem expandiert:

  <A HREF="http://localhost/tests?A=1&B=2">
  <A HREF="http://localhost/tests?X=9&Y=8&Z=7">


=back


=head1 Gültigkeitsbereiche von Variablen und Cleanup


Der Gültigkeitsbereich von Variablen, die mit C<my> oder C<local>
deklariert wurden, endet am Ende des umschließenden C<[+/- ... -/+]>
Blocks. Der C<[+/- ... -/+]> Block verhält sich in dieser hinsicht
wie Perls C<{ ... }>.

Globale Variablen (alles was nicht mittels C<my> oder C<local>
deklariert wurde) werden am Ende jedes Request automatisch wieder
gelöscht (insofern verhalten sie sich wie Variablen, deren Gültigkeitsbereich
das gesamte Dokument ist). Dies verhindert Probleme mit Variablen,
die ihren Wert aus dem vorangegangenen Request behalten haben.
Das Cleanup wird nur für Variablen innerhalb des Packages, der gerade
ausgeführten Embperlseite, durchgeführt, d.h. alle Variablen die ohne expliziten
Packagenamen deklariert wurden. Alle Variablen in anderen Packages
(z.B. andere Perl Module) bleiben gültig. 

Der Packagename der aktuellen Seite wird normalerweise von I<Embperl>
eindeutig vergeben, kann aber mittels L<EMBPERL_PACKAGE> explizit
angegeben werden.

Da CGI Skripte sowieso immer als eigenständiger Prozeß ausgeführt werden,
ist ein Cleanup bei CGI Skripten nicht nötig.

Sollen Variablen nicht am Ende des Request aufgeräumt werden, müssen sie
entweder im Hash C<%CLEANUP> (mit Wert 0) eingetragen sein oder innerhalb eines anderen
Packages (z.B. C<$Persistent::handle>) deklariert werden.

Wenn Sie das C<strict> Pragma (C<use strict>) nutzen wollen, können sie
Ihre Variablen mittels des C<var> Meta-Commands deklarieren.

B<HINWEIS:> Da I<Apache::DBI>, wie jedes andere Perlmodul, seinen eigenen
Namensraum hat, funktioniert es ohne Problem zusammen mit I<Embperl>.

Das automatische Cleanup kann mittels L<EMBPERL_OPTIONS> bzw. dem
L<cleanup> Parameter der L<Execute> Funktion abgeschaltet werden.

Ausnahmen für Variablen, die B<nicht> oder zusätzlich aufgeräumt werden sollen, können
mittels des Hash L<%CLEANUP> angegeben werden.

Es ist ebenfalls möglich eine Funktion aufrufen zulassen, wenn I<Embperl>
sein Cleanup durchführt. Soweit definiert, wird die Funktion B<CLEANUP>
aufgerufen, direkt bevor die weiteren Variablen aufgeräumt werden.

 Beispiel:

  [! sub CLEANUP { $obj -> term ; } !]


=head1 Vordefinierte Variablen

I<Embperl> hat einige spezielle Variablen mit einer vorgegebenen Bedeutung.


=head2 %ENV

Enthält die selben Umgebungsvariablen, wie bei einem CGI Skript.

=head2 %fdat

Enthält alle Formulardaten, die an das Dokument gesendet wurden.
Das C<NAME> Attribute bildet den Schlüssel und das C<VALUE>
Attribute den Wert des Hashelements. Dabei ist es egal, ob die Daten mittels
C<GET> oder C<POST> übetragen wurden. Existieren mehrere Werte mit dem selben Namen,
werden diese mittels C<TAB> getrennt. Diese können z.B. mittels folgenden Code in
ein Array zerlegt werden:

  @array = split (/\t/, $fdat{'fieldname'}) ;

I<Embperl> unterstützt ebenfalls den Kodierungstyp B<multipart/form-data>,
der für Dateiuploads benutzt wird. Das Element in C<%fdat> enthält dann
eine Dateihandle (entsprechend CGI.pm), die benutzt werden kann, um die 
Datei auszulesen.

Dateiupload Beispiel:

HTML Formular:

    <FORM METHOD="POST" ENCTYPE="multipart/form-data">
      <INPUT TYPE="FILE" NAME="ImageName">
    </FORM>

Embperl ACTION:

    [- if (defined $fdat{ImageName}) {
         open FILE, "> /tmp/file.$$";
	 print FILE $buffer
           while read($fdat{ImageName}, $buffer, 32768);
         close FILE;
       }
    -]
	
Wenn I<CGI.pm> 2.46 oder höher installiert ist, ist es weiterhin möglich den
Dateinamen (den B<lokalen> Dateinamen, wie er auf seiten des Browsers heißt)
und Informationen, die von der I<CGI.pm> Funktion C<uploadInfo> zur Verfügung 
gestellt werden, zu erhalten. Der Dateiname ist in dem entsprechenden
C<%fdat> Element direkt enthalten. Um auf die B<uploadInfos> zuzugreifen, muß man 
dem Feldnamen einen Bindestrich voranstellen:

Beispiel:

  # ImageName ist der NAME des Feldes. 
  # Er durch den im HTML Code angegeben ersetzt werden.
  Dateiname:     [+ $fdat{ImageName} +] <br>
  Content-Type:  [+ $fdat{-ImageName} -> {'Content-Type'} +] <br>

B<HINWEIS:> Der Zugriff auf die B<Upload-Infos> erfolgte vor 1.2b11 auf andere
Art und Weise, die nicht mehr unterstützt wird.

B<HINWEIS:> Dies funktioniert ebenfalls in die andere Richtung. Bei Inputtags deren
Name einem %fdat Schlüssel entspricht und die kein Value Attribute haben wird
automatisch der Wert aus %fdat als Value eingesetzt. Siehe L<"HTML Tags"> C<INPUT/OPTION/TEXTAREA>. 

=head2 @ffld

Enthält alle Formularfeldnamen in der Reihenfolge, wie sie vom Browser 
geschickt wurden. Dies entspricht normalerweise der Reihenfolge, wie
sie im Formular erscheinen.

=head2 %idat

Enthält alle Werte von allen C<INPUT>, C<TEXTAREA> und C<SELECT/OPTION> Tags,
die in der Seite vorangehen.

=head2 %udat (ab 1.2b1)

Sie können C<%udat> benutzen, um Daten pro Benutzer zu speichern. Solange Sie nicht
auf C<%udat> zugreifen passiert gar nichts, sobald jedoch Daten in C<%udat>
geschrieben werden, erzeugt I<Embperl> eine Session Id und sendet sie mittels eines
Cookies zum Browser. Die Daten die in C<%udat> abgelegt wurden, werden mittels
I<Apache::Session> gespeichert. Wenn der B<selbe> Benutzer die nächste I<Embperl> Seite
aufruft, sendet der Browser den Cookie mit der Session Id zurück und I<Embperl>
stellt die Daten in C<%udat> wieder her. (siehe auch Abschnitt über L<"Session Handling"|"Session Handling (ab 1.2b2)">)

=head2 %mdat (ab 1.2b2)

C<%mdat> speichert Daten je Seite. Solange Sie nicht
auf C<%mdat> zugreifen passiert gar nichts, sobald jedoch Daten in C<%mdat>
geschrieben werden, erzeugt I<Embperl> eine Seiten Id und speichert die Daten mittels
I<Apache::Session>. Wenn ein Benutzer die B<selbe> I<Embperl> Seite
aufruft, stellt I<Embperl> die Daten in C<%mdat> wieder her.
(siehe auch Abschnitt über L<"Session Handling"|"Session Handling (ab 1.2b2)">)

=head2 $row, $col

Reihen und Spaltenzähler für dynamische Tabellen.
(Siehe L<"HTML Table Tag"|"HTML Tags">.)

=head2 $maxrow, $maxcol

Maximale Anzahl von Reihen oder Spalten einer dynamischen Tabelle.
Diese Werte werden per default auf 100 für C<$maxrow> und 10 für
C<$maxcol> gesetzt um Endlosschleifen zuverhindern.
(Siehe L<"HTML Table Tag"|"HTML Tags">.)

=head2 $cnt

Enthält die Anzahl der Tabellenzellen, die bis jetzt angezeigt wurden.
(Siehe L<"HTML Table Tag"|"HTML Tags">.)

=head2 $tabmode

Entscheidet, wann das Tabellenende erreicht ist. Dynamische Tabellen
werden immer durch $maxrow und $maxcol begrenzt. Zusätzlich können
folgende Bedinungen für das Tabellenende festgelegt werden:

=over 4

=item $tabmode = 1

Ende, wenn B<ein> Block der C<$row> enthält, C<undef> als Ergebnis hat.
Die Reihe, die den undefinierten Ausdruck enthält, wird B<nicht> mehr angezeigt.

=item $tabmode = 2

Ende, wenn B<ein> Block der C<$row> enthält, C<undef> als Ergebnis hat.
Die Reihe, die den undefinierten Ausdruck enthält, B<wird> angezeigt.

=item $tabmode = 4

Ende, wenn C<$maxrow> Reihen angezeigt wurden.

=back

B<Spaltenende:>

=over 4

=item $tabmode = 16

Ende, wenn B<ein> Block der C<$col> enthält, C<undef> als Ergebnis hat.
Die Spalte, die den undefinierten Ausdruck enthält, wird B<nicht> mehr angezeigt.

=item $tabmode = 32

Ende, wenn B<ein> Block der C<$col> enthält, C<undef> als Ergebnis hat.
Die Spalte, die den undefinierten Ausdruck enthält, B<wird> angezeigt.

=item $tabmode = 64

Ende, wenn C<$maxcol> Spalten angezeigt wurden.

=back

Der Defaultwert von B<17> ist korrekt zum Anzeigen von Arrays. Es dürfte selten nötig
sein diesen Wert zu ändern. Die Werte für Tabellen- und Spaltenende können addiert werden.

=head2 $escmode

Schaltet die HTML und URL Kodierung der Ausgabe ein und aus.
Default ist ein (C<$escmode> = 3).

B<Hinweis:> Normalerweise kann die Kodierung durch Voranstellen eines Backslashes ('\')
vor das entsprechende Zeichen verhindert werden. Das ist recht nützlich, ist aber
in Situation, wo eine Benutzereingabe nochmal angezeigt wird, sehr gefährlich, da dies
dem Benuter ermöglich beliebiges HTML einzugeben. Um dies zu verhindern muß zu den
unten aufgeführten Werten jeweils eine 4 addiert werden. Dies führt dazu, dass I<Embperl>
den Backslash bei der Ausgabe nicht gesondert behandelt. (ab 1.3b4)

B<Hinweis 2:>Um binäre Daten auszugeben muß escmode auf Null gesetzt werden (ab 1.3b6)

=over 4

=item B<$escmode = 8 (oder 15)> (2.0b4 und höher)

Das Resultat von Perlausdrücken wird immer XML Kodiert 
(z.B. '>' wird zu '&gt;' und ' zu &apos;).

=item $escmode = 3 (oder 7)

Das Resultat von Perlausdrücken wird HTML Kodiert (z.B. '>' wird zu '&gt;')
und URL Kodiert ('&' wird zu '%26') innerhalb von C<A>, C<EMBED>, C<IMG>, C<IFRAME>, C<FRAME> und C<LAYER> Tags.

=item $escmode = 2 (oder 6)

Das Resultat von Perlausdrücken wird immer URL Kodiert ('&' wird zu '%26').

=item $escmode = 1 (oder 5)

Das Resultat von Perlausdrücken wird immer HTML Kodiert (z.B. '>' wird zu '&gt;').

=item $escmode = 0

Keine HTML oder URL Kodierung findet statt.

=back

=head2 $req_rec

Diese Variable ist nur vorhanden, wenn I<Embperl> unter I<mod_perl>
läuft und enthält eine Referenz auf den Apache Request Record.
Damit ist es möglich, alle Apache internen Funktionen zu nutzen.
(siehe B<perldoc Apache> für weitere Informationen)

=head2 LOG

Dies ist die Dateihandle der I<Embperl> Logdatei. Durch schreiben auf
diese Dateihandle ist es möglich, Zeilen in die I<Embperl> Logdatei
zu schreiben.

Beispiel: print LOG "[$$]ABCD: your text\n" ;

Wenn Sie ein Modul schreiben, das ebenfalls die Embperl Logdatei nutzen 
soll, können Sie folgendermaßen eine Dateihandle dafür bekommen:

    tie *LOG, 'HTML::Embperl::Log';


=head2 OUT

Diese Dateihandle ist an den I<Embperl> Ausgabestrom gebunden. Ausgaben an diese Handle
haben den selben Effekt wie ein C<[+ ... +]> Block.
(Siehe auch L<optRedirectStdout|"EMBPERL_OPTIONS">)

=head2 @param

Wird durch den C<param> Parameter der C<Execute> Funktion gesetzt. Kann genutzt werden,
um Parameter an ein I<Embperl> Dokument zuübergeben oder zurückzugegben.
(siehe L<Execute|"By calling HTML::Embperl::Execut">)

=head2 %http_headers_out (ab 1.2b10)

Dieser Hash ermöglicht es HTTP Header anzugeben, die I<Embperl> vor dem Dokument senden soll.
Ist ein "Location" Header angegeben, setzt I<Embperl> den Status automatisch auf 301. Beispiel:

  [- $http_headers_out{'Location'} = "http://www.ecos.de/embperl/" -]


Ab 1.3.2 können alle HTTP Header (außer "Location" und "Content-Type") auch 
mehrere Werte erhalten. Um z.B. mehrere Cookie zu setzen, kann man folgendes schreiben:


  [- $http_headers_out{'Set-Cookie'} = 
      ['name=cook1;value=2;','name=cook2;value=b'] ; -]

Für "Location" und "Content-Type" wird nur der erste Wert berücksichtigt. Leere
Arrays werden ignoriert. Z.B. führt Folgendes B<nicht> zu einem Redirect:

  [- $http_headers_out{'Location'} = [] ; -]




siehe auch L<META HTTP-EQUIV= ...>

=head2 $optXXX $dbgXXX

Alle Optionen (see L<"EMBPERL_OPTIONS">) und alle Debugflags (siehe L<"EMBPERL_DEBUG">)
können durch entsprechende Variablen innerhalb der Seite gelesen und gesetzt werden.
 
Beispiel:

    [- $optRawInput = 1 -]  # Anschalten von RawInput 
    [- $optRawInput = 0 -]  # Abschalten von RawInput 
    [+ $dbgCmd +]           # Ausgeben des Zustandes des dbgCmd Flags


Es gibt einige Ausnahmen, bei denen die Optionen lediglich gelesen werden können. Das Setzen solcher
Optionen ist nur in den Konfigurationsdateien möglich. Folgende Optionen können nur gelesen werden:

=over 4

=item $optDisableVarCleanup 

=item $optSafeNamespace     

=item $optOpcodeMask        

=item $optDisableChdir      

=item $optEarlyHttpHeader   

=item $optDisableFormData   

=item $optAllFormData       

=item $optRedirectStdout    

=item $optAllowZeroFilesize 

=item $optKeepSrcInMemory   

=back


=head2 %CLEANUP

I<Embperl> räumt nur Variablen auf, die innerhalb der I<Embperl> Seite definiert wurden. Sollen
weitere Variablen aufgeräumt werden, können diese dem Hash C<%CLEANUP>, mit dem Variablennamen
als Schlüssel und einem Wert von B<1>, hinzugefügt werden. Umgedreht ist es möglich das Aufräumen
zu verhindern, wenn der Variablennamen mit einem Wert von B<0> hinzugefügt wird.

=head2 %CLEANUPFILE (ab 1.2b6)

Hat die selbe Aufgabe wie C<%CLEANUP>, jedoch können hier Dateinamen hinzugefügt werden und
alle Variable die in diesen Dateien definiert wurden, werden am jedes des entsprechenden
Requests aufgeräumt.


=head1 Session Handling (ab 1.2b2)

I<Embperl> ist in der Lage, Daten pro Benutzer für Sie zu verwalten. Sobald
Sie Daten in den Hash C<%udat> schreiben, sorgt I<Embperl> dafür, dass die
selben Daten wieder verfügbar sind, sobald der selbe Benutzer eine weitere
Seite aufruft.

Weiterhin können Sie Daten in dem Hash C<%mdat> ablegen, diese sind der
aktuellen Seite zugeordnet und werden wieder hergestellt, sobald ein
beliebiger Benutzer die selbe Seite aufruft.

Im Gegensatz zu einfachen globalen Variablen, ist der Zugriff auf die Inhalte
von C<%udat> und C<%mdat> bei entsprechender Konfiguration, auch über Prozeß-
oder sogar Rechnergrenzen hinweg möglich. I<Embperl> bedient sich dazu
des Perlmodules I<Apache::Session>.

Ab 1.3.4 verwendet I<Embperl> I<Apache::SessionX> für das Sessing handling.
Dadurch ist keine weitere Konfiguration mehr nötig. Wenn Sie das alte 
Sessionhandling (ohne I<Apache::SessionX>) beibehalten wollen, müssen
Sie 

    PerlSetEnv EMBPERL_SESSION_HANDLER_CLASS HTML::Embperl::Session

in Ihrer httpd.conf eintragen und folgende Parameter konfigurieren. Sie
können die folgenden Parameter auch zum überschreiben der 
Standardkonfiguration von I<Apache::SessionX> benutzen.

Um das Session Management zu aktivieren muß I<Apache::Session> (Version 1.53
oder höher) installiert sein. Außerdem müssen Sie I<Embperl>, via 
C<EMBPERL_SESSION_CLASSES>, mitteilen, welcher
Speicher- und Lockingmechanismus genutzt werden soll, ggf. müssen Sie
auch weitere Argumente für I<Apache::Session> setzen.
Um z.B. eine MySQL Datenbank zur Speicherung der Sessions zu benutzen, könnte
die Datei F<startup.pl> folgendermaßen aussehen:

 BEGIN
    {
    $ENV{EMBPERL_SESSION_CLASSES} = "MySQL Semaphore" ;
    $ENV{EMBPERL_SESSION_ARGS}    = "DataSource=dbi:mysql:session UserName=test" ;
    } ;
 use HTML::Embperl ;


Dass selbe kann stattdessen auch direkt in die F<httpd.conf> eingetragen werden:

 PerlSetEnv EMBPERL_SESSION_CLASSES "MySQL Semaphore"
 PerlSetEnv EMBPERL_SESSION_ARGS "DataSource=dbi:mysql:session UserName=test"
 PerlModule HTML::Embperl ;


Konsultieren Sie die Dokumentation von I<Apache::Session> (in diesem Fall
I<Apache::Session::Store::MySQL>) für Informationen wie die Datenbanktabellen
dazu aussehen müssen.

C<EMBPERL_SESSION_ARGS> ist eine Leerzeichen separierte Liste von Name/Wert Paaren
die zusätzlich Parameter für die I<Apache::Session> Klassen angeben können.

Hier ist ein weiteres Beispiel für die Speicherung der Sessiondaten im Dataisystem:

PerlSetEnv EMBPERL_SESSION_CLASSES "File Semaphore"
PerlSetEnv EMBPERL_SESSION_ARGS "Directory=/path/to/your/sessions"

Konsultieren Sie die Dokumentation von I<Apache::Session> um zu erfahren welche
weiteren Speichermöglichkeiten es gibt.

Zusätzlich (optional) zur zur Speicher- und Lockingklasse können in C<EMBPERL_SESSION_CLASSES>
zwei weitere Klassen angegeben werden. Die erste ist für die Serialisierung der Daten zuständig
(Default: C<Storable>) und die zweite für sas erzeugen der ID
(Default: C<MD5>).


B<HINWEIS:> Die obige Konfiguration funktioniert nur mit I<Apache::Session> 1.52 und 
I<Embperl> 1.3b5 oder
höher. Ältere Konfigurationen mit I<Apache::Session> werden weiterhin unterstützt,
Ältere Versionen von Embperl unterstützen nur I<Apache::Session> 1.0x, welches
eine andere Konfiguartion von C<$ENV{EMBPERL_SESSION_CLASSES}> erfordert
(z.B. C<$ENV{EMBPERL_SESSION_CLASSES} = "DBIStore SysVSemaphoreLocker" ; >).



Damit ist das Session Handling eingerichtet und der Benutzung der
Hashs C<%udat> und C<%mdat> steht nichts mehr im Wege. Dabei wird
das Session Handling nur dann aktiv, wenn Sie auf einen der zwei Hashs
zugreifen. Beim ersten Zugriff erzeugt I<Embperl> bzw. I<Apache::Session>
eine Session ID. Für Benutzerbezogene Session wird diese Id mittels eines
Cookies zum Browser gesandt. Außerdem veranlasst I<Embperl> I<Apache::Session>
die Daten zu speichern. Empfängt I<Embperl> einen solchen Cookie mit einer
Id, wird diese zunächst nur abgespeichert, erst bei einem Zugriff auf C<%udat>,
werden die Daten tatsächlich von I<Apache::Session> angefordert. Ebenso
werden die Daten für C<%mdat> erst von I<Apache::Session> angefordert, wenn
auf diesen Hash zugegriffen wird.

=head2 Funktionen/Methoden fürs Session Handling

=head2 HTML::Embperl::Req::SetupSession ($req_rec, $Inputfile) [1.3b6+]

Diese Funktion kann von Skripten benutzt werden die in ihrem Verlauf
L<HTML::Embperl::Execute|Execute> aufrufen, jedoch vorher schon auf die Sessiondaten
von Embperl zugreifen wollen.

=over 4

=item $req_rec

Apache request record soweit das Skript unter I<mod_perl> läuft, ansonsten C<undef>.

=item $Inputfile

Name der Datei die später von I<Embperl> bearbeitet werden soll. Dient dazu L<%mdat> zu
initialsieren. Wird C<%mdat> nicht benötigt, kann dieser Parameter weggelassen werden.

=back

Liefert eine Referenz auf L<%udat> oder, wenn es in einem Arraykontext aufgerufen wird,
eine Referenz auf L<%udat> und L<%mdat> zurück. Siehe auch C<CleanupSession>.

=head2 HTML::Embperl::Req::GetSession / $r -> GetSession [1.3b6+]

Liefert eine Referenz auf L<%udat> oder, wenn es in einem Arraykontext aufgerufen wird,
eine Referenz auf L<%udat> und L<%mdat> zurück.
Dies Funktion kann benutzt werden um auf die Embperl Sessiondaten aus einem Modul
zuzugreifen, wenn das Session Handling bereits initialisiert ist.
Wenn es als eine Methode aufgerufen wird muß C<$r> ein C<HTML::Embperl::Req> Objekt sein.
Dieses wird als erster Parameter in @_ an jede Seite übergeben.

=head2 HTML::Embperl::Req::CleanupSession / $r -> CleanupSession [1.3b6+]

Muß am Ende B<jedes> Skripts aufgerufen werden, welches C<SetupSession> benutzt, danach aber nicht
L<HTML::Embperl::Execute|Execute> aufruft.
Wenn es als eine Methode aufgerufen wird muß C<$r> ein C<HTML::Embperl::Req> Objekt sein.
Dieses wird als erster Parameter in @_ an jede Seite übergeben.

=head2 HTML::Embperl::Req::DeleteSession / $r -> DeleteSession [1.3b6+]

Löscht die Sessiondaten und entfernt den Cookie vom Browser.
Wenn es als eine Methode aufgerufen wird muß C<$r> ein C<HTML::Embperl::Req> Objekt sein.
Dieses wird als erster Parameter in @_ an jede Seite übergeben.

=head2 HTML::Embperl::Req::RefreshSession / $r -> RefreshSession [1.3b6+]

Stößt das nochmalige senden des Cookies an. Normalerweise wird der Cookie nur beim ersten
Mal gesendet.
Wenn es als eine Methode aufgerufen wird muß C<$r> ein C<HTML::Embperl::Req> Objekt sein.
Dieses wird als erster Parameter in @_ an jede Seite übergeben.

=head2 HTML::Embperl::Req::SetSessionCookie / $r -> SetSessionCookie [1.3b7+]

Muß von Skripts aufgerufen werden, welches C<SetupSession> benutzen, danach aber nicht
L<HTML::Embperl::Execute|Execute> aufrufen, um den Cookie für sie Session-Id zu setzen.
Dies wird normalerweise durch L<HTML::Embperl::Execute|Execute> erledigt.
Wenn es als eine Methode aufgerufen wird muß C<$r> ein C<HTML::Embperl::Req> Objekt sein.
Dieses wird als erster Parameter in @_ an jede Seite übergeben.


=head1 (Sichere-)Namensräume und Opcode Restriktionen


Da die meisten Web Server mehr als ein Dokument verwalten, ist es nötig,
die Dokumente gegeneinander zu schützen. I<Embperl> benutzt dazu Perl
Namensräume (Packages). Standardmäßig führt Embperl jedes
Dokument in seinem eigenen Namensraum aus. Das verhindert, das globale
Variablen, sich gegenseitig überschreiben oder beeinflussen.
Mittels der Konfigurationsanweisung L<EMBPERL_PACKAGE> ist es möglich
einen expliziten Packagenamen für ein oder mehere Dokumente vorzugeben.
Dies alles verhindert aber nicht, das durch die Angabe eines Variablennamen
incl. Packagenamen eine Embperlseite auf andere Namensräume zugreifen kann.


Manchmal, z.B. wenn mehrere Personnen Zugriff auf die Webserverinhalte
haben sollen, ist es notwendig Dokumente tatsächlich gegenseitig zuschützen.
Für solche Fällen kann I<Embperl> I<Safe.pm> nutzen um sichere Namensräume
bereit zu stellen. Ein Dokument, das in einem solchen sicheren Namensraum
abläuft, kann dann nicht mehr auf andere Namensräume zugreifen. (Für weitere
Informationen zu sicheren Namensräumen lesen Sie bitte die Dokumentation
zu I<Safe.pm>)


Um ein Dokument in einem sicheren Namensraum ablaufen zu lassen, müssen
Sie lediglich die Option L<optSafeNamespace> setzen.
Der Packagename wird dabei weiterhin automatisch von I<Embperl> erzeugt
oder kann mittels L<EMBPERL_PACKAGE> gesetzt werden.

B<HINWEIS:> Für das ausgeführte Dokument erscheint es so, als würde
der Code im Package B<main> ausgeführt!

Eine weitere Möglichkeit, um I<Embperl> Seiten sicher zu machen, ist die
Benutzung von Opcode Restriktionen. Dazu ist es nötig, zuerst ein
B<Safe Compartment> zu erstellen:


 B<$cp = HTML::Embperl::AddCompartment($name);>

Dies erstellt ein neues Compartment mit einer Default Opcode Maske und dem
Namen $name (Der Name wird später verwendet, damit Embperl weiss, welches
Compartment es benutzen soll). Nun können
Sie die Opcode Maske ändern. Zum Beispiel:

 B<$cp->deny(':base_loop');>

In Ihrer Konfiguration müssen Sie die Option L<optOpcodeMask> in
L<EMBPERL_OPTIONS> setzen
und spezifizieren aus welchem Compartment die Opcode Maske (durch setzen von
L<EMBPERL_COMPARTMENT>) genommen werden soll.

Beispiel (beim Gebrauch mit mod_perl):

  B<srm.conf:>

    PerlScript startup.pl

    SetEnv EMBPERL_DEBUG 2285

    Alias /embperl /path/to/embperl/eg

    <Location /embperl/x>
    SetHandler perl-script
    PerlHandler HTML::Embperl
    Options ExecCGI
    PerlSetEnv EMBPERL_OPTIONS 12
    PerlSetEnv EMBPERL_COMPARTMENT test
    </Location>

  B<startup.pl:>

    $cp = HTML::Embperl::AddCompartment('test');
    $cp->deny(':base_loop');


Beim Starten des Server wird dadurch die Datei F<startup.pl> ausgeführt.
F<startup.pl> erstellt einen Compartment mit Namen
'test', in dem Schleifen gesperrt sind. Alle Seiten die unter
C</embperl/x> liegen, werden nun in einem sicheren Namensraum, mit
gesperrten Schleifen, ausgeführt.

Hinweis: Das Package Name des Compartments wird B<nicht> genutzt!

Mehr Information zum Setzen der Opcode Mask finden Sie in der Dokumentation von Safe.pm und
I<Opcode.pm>.


=head1 Utility Funktionen

=head2 AddCompartment($Name)

Fügt ein Compartment zum Gebrauch mit Embperl hinzu. Embperl nutzt nur
die Opcode Maske und
nicht den Packagenamen des Compartements. C<AddCompartment> gibt den
neu erstellten Compartment zurück, so daß die Methoden zum Freigeben oder
Sperren bestimmter Opcodes aufgerufen werden können.
(siehe auch L<"(Sichere-)Namesräume und Opcode Restriktionen">)

Beispiel:

	$cp = HTML::Embperl::AddCompartment('TEST');
	$cp->deny(':base_loop');


=head2 MailFormTo($MailTo, $Subject, $ReturnField)

Sendet den Inhalt des Hashs C<%fdat>, in der durch C<@ffld> angegebenen
Reihenfolge, zur, durch C<$MailTo> angegeben, E-Mail Adresse, mit
C<$Subject> als Betreff. Ist C<$ReturnField> angegeben, wird die in
diesem Feld enthaltene E-Mail Adresse als C<Return-Path> in der
Mail angegeben. C<$ReturnField> sollte normalerweise das Feld angeben
in das der Benutzer seine E-Mail Adresse einträgt.



Wenn Sie nachfolgenden Beispielcode als C<Action> in Ihrem Formular angeben:

  <FORM ACTION="x/feedback.htm" METHOD="POST"
        ENCTYPE="application/x-www-form-urlencoded">

wird der Inhalt des Formulars zur angegebenen E-mail Adresse versandt.

L<"EMBPERL_MAILHOST"> gibt den SMTP Server an den C<MailFormTo> benutzt.
Default ist B<localhost>.

Beispiel:

 <HTML>
 <HEAD>
 <TITLE>Feedback</TITLE>
 </HEAD>
 <BODY>
        [- MailFormTo('webmaster@domain.xy',
		      'Mail von WWW Formular', 'email') -]
	Ihre Daten wurden erfolgreich versandt!
 </BODY>
 </HTML>

Das Beispiel sendet eine Mail mit allen Feldinhalten des Formulars
(das Formular muß als Action die URL des obigen Beispiels angeben)
zu der Mailadresse 'webmaster@domain.xy'. Als Betreff wird
'Mail von WWW Formular' verwendet und der
Return-Path wird auf die Adresse gesetzt, welche im Feld 'email'
eingegeben wurde.

B<HINWEIS:> Sie müssen Net::SMTP (aus dem libnet Package) installiert haben,
wenn Sie diese Funktion nutzen wollen.

=head2 exit

C<exit> überschreibt die standard Perl C<exit> Funktion.
C<exit> beendet die Ausführung des Dokuments und sendet alle bis dahin
ausgeführten Ausgaben zum Browser.

B<Hinweis 1:> exit beendet nur die aktuelle Datei. Wurde die Datei von
einer anderen mittels Execute aufgerufen, wird die aufrufende Datei fortgesetzt.

B<Hinweis 2:> Innerhalb eines Perlmoduls, das von einer I<Embperl> Seite
aus aufgerufenen wird, sollten sie C<Apache::exit> verwenden, da das normale
Perl C<exit> ansonsten den kompletten Childprozeß beendet. C<Apache::exit>
führt dazu, dass die Ausführung des Moduls, wie auch der I<Embperl> Seite,
abgebrochen wird, jedoch alle Ausgaben noch zum Browser gelangen.


=head1 Ein-/Ausgabefunktionen

=head2 ProxyInput ($r, $in, $mtime, $src, $dest)

Konfiguration in srm.conf:

 <Location /embperl/ifunc>
 SetHandler perl-script
 PerlHandler HTML::Embperl
 Options ExecCGI
 PerlSetEnv EMBPERL_INPUT_FUNC "ProxyInput, /embperl/ifunc, http://otherhost/otherpath"
 </Location>


C<ProxyInput> dient dazu den Quellentext von I<Embperl> Dokumenten, von einer
anderen URL anzufordern, statt sie direkt von der Platte zu lesen.
Im obigen Beispiel würde eine Anfrage für C</embperl/ifunc/foo.html> z.B.
die URL C<http://otherhost/otherpath/foo.html> als Quelle für die Bearbeitung
durch I<Embperl> verwenden.

Eine mögliche Anwendung ist, die Ausgabe von I<mod_include> durch I<Embperl>
weiter bearbeiten zu lassen.

Beispielkonfiguration in B<srm.conf> für B<SSI> und B<Embperl>:

 <Location /embperl>
 SetHandler perl-script
 PerlHandler HTML::Embperl
 Options ExecCGI
 PerlSetEnv EMBPERL_INPUT_FUNC "ProxyInput, /embperl, http://localhost/src"
 </Location>


 <Location /src>
 SetHandler server-parsed
 Options +Includes
 </Location>


Die Quellen müssen unter C</src> abgelegt sein. Die eigentliche HTTP Anfrage
wird jedoch an C</embperl> gerichtet.
Eine Anfrage an  C</embperl/foo.html> erzeugt z.B. eine Proxy-Anfrage an
C</src/foo.html>, welche von I<mod_include> ausgeführt wird. Die resultierende
Seite wird dann von I<Embperl> weiterverarbeitet.
Es ist ebenfalls möglich zwei unterschiedliche Ports für I<mod_include>
und I<Embperl> zu benutzen, dadurch bleiben die URIs gleich.


=head2 LogOutput ($r, $out, $basepath)

Beispielkonfiguration in srm.conf:

 <Location /embperl/ofunc>
 SetHandler perl-script
 PerlHandler HTML::Embperl
 Options ExecCGI
 PerlSetEnv EMBPERL_OUTPUT_FUNC "LogOutput, /usr/msrc/embperl/test/tmp/log.out"
 </Location>

C<LogOutput> ist eine Ausgabefunktion. Sie sendet die Ausgaben zum Browser
B<und> schreibt sie in einer eindeutige Datei, die den Namen
C<"$basepath.$$.$LogOutputFileno"> bekommt, wobei C<$LogOutputFileno> jedesmal
um eins erhöht wird.



=head1 Inside Embperl - Wie der Embedded Perl Code intern ausgeführt wird


Wenn I<Embperl> auf einen Block mit Perl Code trifft
  B<([+/-/!/$ .... $/!/-/+])>
führt es folgende Bearbeitungsschritte aus:

=over 4

=item 1. Alles, was wie ein HTML Tag aussieht, entfernen.

=item 2. Transformieren HTML/URL kodierter Zeichen in entsprechende ASCII Zeichen.

=item 3. Entfernen aller Carriage Returns.

=item 4. Übersetzen des Perl Codes als eigenständige Funktion.

=item 5. Aufrufen der Funktion.

=item 6. URL/HTML kodieren von entsprechenden Sonderzeichen im Rückgabewert.

=item 7. Senden des Rückgabewertes (an Browser oder Datei etc.)

=back

Die Schritte 1-4 werden nur beim ersten Mal, wenn I<Embperl> auf den Perl Code
trifft, ausgeführt. Wird die Seite das zweite mal abgerufen, bzw. liegt der Block
in einer Schleife, muß I<Embperl> lediglich die vorkompilierte Funktion
aufrufen.

Schritte 6 und 7 werden nur bei Ausgaben, d.h. C<[+ ... +]> Blöcken,
ausgeführt.


=head2 Was bedeutet das im Detail?

Als Beispiel nehmen wir folgenden Code:

 [+ <BR>
 $a = "Dies '&gt;' ist ein  Größerzeichen"
 <BR> +]

=head2 1. Entfernen der HTML Tags. Danach sieht es folgendermaßen aus:

 [+
 $a = "Dies '&gt;' ist ein  Größerzeichen"
 +]

Die <BR>'s in diesem Fall machen keinen Sinn, sie kommen höchstwahrscheinlich
von einem WYSIWYG HTML Editor, dadurch das der Benutzer zur besseren Übersicht
hier eine neue Zeile beginnen wollte.
Solche Editoren fügen u.U. auch ungewollte Tags wie C<<FONT>> o.ä. in den
Perl Code ein. Durch das entfernen solcher Tags, stellt I<Embperl> sicher,
dass Designer, die mit solchen Editoren arbeiten, den Perl Code dadurch
nicht zerstören können.


Es gibt auch Fälle, wo HTML Tags wirklich gebraucht werden.
Zum Beispiel:
Nehmen wir an, Sie wollen folgendes Ausgeben:

 [+ "<FONT COLOR=$col>" +]

Ohne weitere Maßnahmen, würde I<Embperl> folgendes daraus machen:

 [+ "" +]


Um aber dennoch HTML Tags zu verwenden gibt es verschiedene Möglichkeiten:

=over 4

=item a. <FONT COLOR=[+$col+]>

Schreiben Sie nur den wirklich notwendigen Teil innerhalb des C<[+ ... +]>
Blocks und verlagern sie das HTML Tag nach außerhalb.
Dies ist der unproblematischste Weg und sollte wenn immer möglich gewählt
werden.

=item b. [+ "\<FONT COLOR=$col>" +]

Durch Voranstellen eines Backslashs ('\').

=item c. [+ "&lt;FONT COLOR=$col&gt;" +]

Sie können HTML kodierte Zeichen benutzen.
Die meisten HTML Editoren machen dies automatisch.
(In diesem Fall brauchen Sie sich nicht weiter darum zu kümmern.)

=item d. Die Option C<optRawInput> setzen.

Dies verhindert grundsätzlich das Entfernen von HTML Tags.

=back

B<HINWEIS:> In den Fällen b-d sollten Sie ebenfalls die Ausgabe-HTML-Kodierung
beachten (siehe unten).

Zu beachten ist ebenfalls, daß I<Embperl> den Perl Dateihandle Operator (<>)
als HTML Tag interpretiert und ihn damit entfernt.

Anstelle von

  [- $line = <STDIN>; -]

sollten Sie eine der folgenden Schreibweise verwenden:


=over 4

=item a. [- $line = \<STDIN>; -]

=item b. [- $line = &lt;STDIN&gt;; -]

=back

Benutzen Sie einen High-Level HTML Editor, wird er wahrscheinlich Version (b)
automatisch erzeugen.


=head2 2. Transformieren HTML/URL kodierter Zeichen in entsprechende ASCII Zeichen.

Da Perl HTML kodierte Zeichen, wie C<$a &lt; $b>, nicht versteht, übersetzt
I<Embperl> dies zu C<$a < $b>. Nehmen wir das Beispiel
von vorhin, dann sieht es jetzt so aus:

 [+
 $a = "Dies '>' ist ein Größerzeichen"
 +]

Dies dient wiederum der Unterstützung von High-Level Editoren.
Dadurch ist es unerheblich, wenn Ihr Editor C<&gt;> statt  > im Quellentext
schreibt.

Auch hier ist es manchmal nötig, die HTML kodierten Zeichen zu erhalten.
Dazu bietet I<Embperl> folgende Möglichkeiten:


=over 4


=item a. \&gt;

Durch Voranstellen eines Backslashs ('\').

=item b. &amp;gt;

Schreiben Sie das erste '&' als HTML kodiertes Zeichen (&amp;).
Ein HTML Editor wird dies von sich machen, wenn Sie C<&gt;> als Text eingeben.

=item c. Die Option C<optRawInput> setzen.

Dies verhindert grundsätzlich das Dekodieren von HTML kodierten Zeichen.

=back

Da nicht jeder einen High Level oder WYSIWYG HTML Editor benutzt,
gibt es eine Option, um Schritt 1 und 2 vollständig zu sperren.
Durch setzen von L<optRawInput> in L<EMBPERL_OPTIONS> läßt
I<Embperl> den Perl Code unberührt. Diese Option sollten Sie setzen,
wenn Sie einen ASCII Editor benutzen, bei Benutzung eines HTML Editors,
sollte diese Option nicht nötig sein.

Sie können L<optRawInput> auch innerhalb Ihres Dokument ein-/ausschalten, indem Sie
B<$optRawInput> 1 oder 0 zuweisen, wobei zu beachten ist, daß die Änderung
erst ab dem nächsten Block wirksam wird. Beispiel:

 [- $optRawInput = 1 -]
 [- $line = <FILEHANDLE> -]



=head2 3. Entfernen Sie aller Carriage Returns

I<Embperl> entfernt vor dem Übersetzen alle Carriage Returns (B<\r>),
um sicherzustellen, daß Programme die unter DOS/Windows erstellt wurden,
auch unter Perl 5.004 und Unix laufen.


=head2 4. Übersetzen des Perl Codes als eigenständige Funktion.

Der nächste Schritt generiert eine Funktion aus Ihrem Perl Code.
Das obige Beispiel sieht danach wie folgt aus:

sub foo
    {
    $a = "Dies '>' ist ein Größerzeichen"
    }

Die Funktion wird vom Perlinterpreter in einem internen vorkompilierten Format
gespeichert und kann
somit später immer wieder aufgerufen werden, ohne die Schritte 1-4 wiederholen
zu müssen. I<Embperl> erkennt, wenn das gleiche Dokument ein zweites mal
angefordert wird und ruft lediglich die
bereits kompilierte Funktion auf. Dadurch wird auch die Ausführung von
dynamischen Tabellen und Schleifen beschleunigt,
da der Perl Code nur bei der ersten Iteration kompiliert werden muss.


=head2 5. Aufrufen der Funktion

Nun kann die Funktion aufgerufen werden, um den Code tatsächlich auszuführen.

Falls B<nicht> ein C<[+ ... +]> Block ausgeführt wird, ist die Bearbeitung
damit abgeschlossen.


=head2 6. URL/HTML kodieren von entsprechenden Sonderzeichen im Rückgabewert.

Unser Beispiel erzeugt die Zeichenkette:

 "Dies '>' ist ein Größerzeichen"

Das Größerzeichen hier ist normaler Text (und nicht das Ende eines HTML Tags),
gemäss HTML Spezifikation muss es als C<&gt;> zum Browser gesendet werden.
In vielen Fällen entsteht
kein Problem, wenn man direkt das Größerzeichen sendet, da der Browser
höchstwahrscheinlich das '>' als normalen Text ausgeben wird.
In diesem Fall wäre es auch möglich gleich C<&gt;>
in unseren Perl Code schreiben, wenn jedoch die Zeichenkette z.B. Ergebnis
einer Datenbankabfrage ist und/oder nationale Sonderzeichen enthält,
ist es notwendig eine HTML Kodierung der Zeichen durchzuführen.


Weiterhin werden Tags, die URLs enthalten (wie C<<A>> oder C<<FRAME>>),
insofern speziell behandelt, als dass Ausgaben innerhalb des Parameters
der die URL enthält, URL kodiert werden. (z.B. wird '&' zu C<%26> und
Leerzeichen zu '+'). Dies ist nötig, damit der Browser Sonderzeichen
korrekt interpretiert.

Beispiel:

   <A HREF="http://host/script?name=[+$n+]">

Falls C<$n> den Wert C<"Mein Name"> enthält, wird die resultierende URL:

   http://host/script?name=Mein+Name


In einigen Fällen ist es nützlich, die Ausgabekodierung abzuschalten.
Dies kann mit der Variablen L<$escmode> geschehen.

Beispiel: (Um das Beispiel einfacher lesbar zu machen,
setzen wir voraus, daß C<optRawInput> gesetzt ist.
Andernfalls sind die in 1 - 3 beschriebenen Punkte zu beachten)

    [+ "<FONT COLOR=5>" +]

Dies würde zum Browser als C<&lt;FONT COLOR=5&gt;> gesandt, was dazu führt
das der Tag exakt so auf dem Bildschirm zusehen ist, statt das sich die
Farbe des folgenden Textes ändert.


    [+ local $escmode=0 ; "<FONT COLOR=5>" +]

Dies schalten die HTML Kodierung (lokal) ab und das Tag wird exakt so wie
Sie es geschrieben haben zum Browser geschickt.

B<HINWEIS>: C<$escmode> kann nur einmal innerhalb eines C<[+ ... +]> Blocks
gesetzt werden. Der erste Wert der C<$escmode> zugewiesen wird, gilt für
B<alle> Ausgaben, innerhalb des Blocks. Möchten Sie C<$escmode> hin- und
herschalten, müssen Sie mehrere C<[+ ... +]> Blöcke verwenden.


=head2 7. Senden des Rückgabewertes (an Browser oder Datei etc.)

An diesem Punkt ist die Ausgabe fertig aufbereitet und kann zum Browser
gesandt werden. Falls Sie nicht die Option C<optEarlyHttpHeader> gesetzt
haben, werden alle Ausgaben bis zur vollständigen Ausführung des Dokuments
zwischengespeichert. Ist das ganze Dokument abgearbeitet, werden zuerst
alle HTTP Header gesendet (dies erlaubt während der Erstellung des Dokuments
zusätzliche HTTP Header hinzuzufügen) und anschließend der eigentliche
Inhalt. Tritt während der Verarbeitung ein Fehler auf, wird statt dem
Inhalt eine Fehlerseite zum Browser gesandt.


=head1 Performance

Um die beste Performance von I<Embperl> zu erzielen, ist es notwendig, das Logging auf ein Minimum
zu beschränken. Sie können Embperl drastisch verlangsamen, wenn Sie alle
Logging Option einschalten.
Vorallem sollten Sie B<niemals> L<dbgFlushOutput> oder L<dbgFlushLog>
auf einen Produktionsserver einschalten.
Während der geringfügige Performanceverlust beim Debuggen nicht auffällt, kann
er auf einem stark belasteten Server durchaus ins Gewicht fallen.
Auch die Optionen L<optDisableChdir>, L<optDisableHtmlScan>, L<optDisableCleanup>
haben Auswirkungen auf die Performance.

Lesen Sie ebenfalls B<mod_perl_tuning.pod> für weitere Ideenen zur
Performancesteigerung.



=head1 Bugs

Fehler sind keine bekannt.

Es wird jedoch empfohlen mindestens Perl 5.004_04 und mod_perl 1.08
einzusetzen, da ältere Versionen Speicherlecks aufweisen.

=head1 Kompabilität

I<Embperl> wurde erfolgreich getestet

=head2 unter Linux 2.x mit

=over 4

=item perl5.004_04

=item perl5.005_03

=item perl 5.6.0

=item perl 5.6.1

=item perl 5.7.1

=item perl 5.7.2

=item perl5.8.0

=item apache_1.3.0 - apache_1.3.27

=item apache_ssl (Ben SSL)

=item Stronghold 2.2

=item Stronghold 2.4.1

=item Apache_1.3.x with mod_ssl 2.x.x

=back

Rückmeldungen bestätigen, dass es ebenfalls auf fast allen anderen Unix Varianten
problemlos läuft.

=head2 unter Windows NT/2000 mit

=over 4

=item perl5.004_04

=item perl5.005

=item perl 5.6.0

=item perl 5.6.1

=item perl5.8.0

=item apache_1.3.0 - apache_1.3.27

=back

=head2 unter Windows 95/98 mit

=over 4

=item perl5.004_02 (Binary Distribution, nur Offline Mode)

=item perl5.005_02 + apache_1.3.6


=back

=head1 Support

=head2 Rückmeldungen/Anregungen/Probleme/Fehlerreports

Diskussionen zu allen Fragen/Problemen rund um I<Embperl> werden auf
der Embperl Mailingliste (embperl@perl.apache.org) geführt. Sollten Sie Probleme mit
I<Embperl> haben, die sich nach der Lektüre dieser Dokumentation sowie der L<FAQs|"faq_pod">
nicht lösen lassen, ist die Mailingliste der richtige Ort um nachzufragen.
Oft wurden Probleme schon diskutiert, deshalb lohnt sich ein Blick in
die Archive der Liste.

 http://www.ecos.de/~mailarc/embperl/

oder in das Archiv der mod_perl Mailingliste für Fragen in Zusammenhang mit mod_perl

 http://forum.swarthmore.edu/epigone/modperl

Um die Mailingliste zu abbonieren, senden Sie eine Mail an
embperl-subscribe@perl.apache.org, zum von der Liste gestrichen zu werden
genügt eine Mail an embperl-unsubscribe@perl.apache.org .

Haben Sie eine Website die Embperl benutzt, würde ich mich über eine
Rückmeldung freuen und diese ggf. in die Liste der Sites die Embperl
nutzen ( http://perl.apache.org/embperl/Sites.pod.1.html ) aufnehmen.


=head2 Kommerzieller Support

I<ecos> bietet die Möglichkeit, Support für Embperl zu kaufen. Dies umfasst: 

=over 4

=item * Beratung und Unterstützung Ihrer Programmierer

=item * Konzeptionierung und Plannung von dynamischen Websites

=item * Erstellung von teilweisen oder kompletten Webangeboten

=item * Beseitigung von Fehler in Embperl (auch für mod_perl und Apache)

=item * Implementierung neuer Features

=back

Sie erreichen uns via http://www.ecos.de oder info@ecos.de
Für weiter Informationen zu unserem Supportangebot, siehe

http://www.ecos.de/x/index.htm/support/r_support.htm


=head2 Wie kann ich die Entwicklung von Embperl unterstützen

Wenn Sie I<Embperl> einsetzen und dessen weitere Entwicklung unterstützen
möchten, gibt es zwei Möglichkeiten:

=over 4

=item 1 

Sie implementieren ihr Wunschfeature selbst und senden uns einen Patch.

=item 2

Sie kaufen kommerziellen Support (siehe oben). Auch wenn sie B<vielleicht>
die selben Antworten auf ihre Fragen auf der Mailingliste bekommen würden,
macht es Sinn Support zu kaufen. Zum einen können sie sich dann sicher sein,
B<immer> eine Antwort auf ihre Fragen zu bekommen, zum anderen unterstützen
sie damit die weitere Entwicklung von I<Embperl> und ermöglichen uns
mehr Zeit und Resourcen dafür aufzubringen.

=back


=head1 Links

=head2 Informationen

 mod_perl                           http://perl.apache.org/
 mod_perl FAQ                       http://perl.apache.org/faq
 Embperl                            http://perl.apache.org/embperl/
 Embperl (deutsch)                  http://www.ecos.de/embperl/
 DBIx::Recordset	            ftp://ftp.dev.ecos.de/pub/perl/dbi
 Apache Webserver                   http://www.apache.org/
 ben-ssl (freier httpsd)            http://www.apache-ssl.org/
 mod_ssl (freier httpsd)            http://www.modssl.org/
 stronghold (kommerizieller httpsd) http://www.c2.net/
    Europa                          http://www.eu.c2.net/
 weitere Apache module              http://perl.apache.org/src/apache-modlist.html

=head2 Download

 mod_perl               http://www.perl.com/CPAN/modules/by-module/Apache
 Embperl                ftp://ftp.dev.ecos.de/pub/perl/embperl
 DBIx::Recordset	ftp://ftp.dev.ecos.de/pub/perl/dbi
 
 Win NT/95/98 Binaries
 Apache/perl/
 mod_perl/Embperl	ftp://theoryx5.uwinnipeg.ca/pub/other/ 
    europe              http://www.robert.cz/misc/

 RPM
    source              ftp://ftp.akopia.com/pub/support/srpm/
    binary redhat 6.0   ftp://ftp.akopia.com/pub/support/6.0/
    binary redhat 6.1   ftp://ftp.akopia.com/pub/support/6.1/

 Debian packages        http://www.cse.unsw.edu.au/~gusl/embperl
 
 PPM für ActiveState    http://theoryx5.uwinnipeg.ca/ppmpackages/

=head2 CVS

Die aktuelle Entwicklerversion ist via CVS verfügbar.
Weitere Informationen dazu stehen in L<"perldoc CVS.pod"|CVS/"INTRO">.

=head1 Syntaxmodes für verschiedene Editoren

=head2 Emacs

Von: Erik Arneson [erik@mind.net]

Man braucht mmm.el von
http://members.tripod.com/gchen2/xemacs/

Anschließend muß man mein mmm-embperl.el downloaden von
http://www.aarg.net/erik/mmm-embperl.el

Dokumentation ist in den Dateien enthalten.

=head2 VIM

Vim Syntaxfile für Vim 5.x & 6.x von Lukas Zapletal mit syntax highliting für JavaScript, VBScript,
Perl+Embperl, CSS und HTML, gelbem Hintergrund für Perl code (wie M$ Interdev) und
funktionierendem Perl folding:
http://vim.sourceforge.net/scripts/search_results.php?keywords=Embperl

Vim Syntaxfile von Steve Willer: http://www.interlog.com/~willer/embperl.vim

Vim Syntaxfile von Kee Hinckley: http://www.somewhere.com/software/

=head2 Dreamweaver

Dreamweaverextention welche Dreamweaver veranlasst den Embperl code in Ruhe zu lassen
befindet sich unter http://www.somewhere.com/software/


=head1 Author

G. Richter (richter@dev.ecos.de)